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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 15.12.2014

Schneeverhältnisse 15.12.2014

15.12.2014
Bereits am Freitag hat es sich wieder bewölkt und in den Bergen war es ziemlich neblig mit starkem Südwestwind, der bis heute bereits etwas nachgelassen hat. Die Schneegrenze lag auf etwa 1900 m Seehöhe, die Luftfeuchtigkeit war hoch. Der Schnee ist verkrustet und tiefer unten geschmolzen, umgewandelt und abgesackt, etwas weniger oberhalb der 0-Grad-Isotherme.

An manchen Stellen in den Juliern ist ein paar Zentimeter Schnee gefallen.

Auf 2500 m Seehöhe gibt es in den Julischen Alpen bis zu rund 120 cm Schnee, auf 1500 m rund 20 cm. Andernorts ist es weniger, auf 1500 m meist frei, und an vielen Stellen sogar höher.

Schnee gibt es in den Bergen relativ wenig. Der Zustand der Schneedecke ist recht unterschiedlich. Kruste dominiert, die im Hochgebirge stellenweise das menschliche Gewicht trägt. Es gibt etwas Schneeablagerung, tiefer unten ist der Schnee weich und nass. An windexponierten Stellen ist er stark ausgeblasen.

Lawinengefahr meist 1. Stufe.

Die Schneedecke ist meist stabil und verdichtet. Eine kleine Lawine kann man nur auf steileren Hochgebirgshängen auslösen, vor allem an Stellen mit Schneeablagerung und bei starker Belastung der Schneedecke.



In der Nacht und morgen bewölkt und an den Gipfeln neblig. Gelegentlich leichte Niederschläge, oberhalb ca. 1300 m als Schnee. Morgen häufiger Niederschlag im Bereich der Julier und westlichen Karawanken, in der Nacht auf Mittwoch meist überall. Die Schneegrenze sinkt auf ca. 700 m Seehöhe. Bis zu ca. 10 cm Schnee möglich. Neuer Schnee verbindet sich voraussichtlich im Hochgebirge schlecht mit der meist krustigen Unterlage, daher steigt dort das Lawinenrisiko leicht. Spontane Lawinen werden nicht erwartet, sondern nur die Möglichkeit, selbst eine Lawine aus neuem, insbesondere abgeblasenen Schnee auf steileren Hängen auszulösen.

Nächster Bericht wird am Freitag, 19.12.2014 veröffentlicht.



Allgemeine Lawinengefahr Stufe 2 auf der europäischen Fünfstufen-Skala.



Quelle: ARSO
         
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