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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 18.1.2016

Schneeverhältnisse 18.1.2016

18.01.2016
BEWERTUNG DER LAWINENGEFAHR



Die Lawinengefahr ist im Hochgebirge oberhalb ca. 2100 m mäßig, Grad 2, tiefer gering, Grad 1.



Im Hochgebirge können Sie auf steileren Hängen und an Stellen mit windgepresstem Schnee durch Belastung des Schnee Decke eine Lawine auslösen. Der Schnee hat sich noch nicht ausreichend stabilisiert. Spontane Lawinen sind nicht zu erwarten. Tiefer ist wegen der harten und teilweise vereisten Oberfläche der alten Schneedecke Gleitgefahr.





SCHNEEVERHÄLTNISSE und AKTUELLER SCHNEEDECKEN-ZUSTAND



Am Wochenende war in den Bergen trockenes und kaltes Wetter mit Temperaturen unter -8 Grad. Es wehte Nordwind, der an exponierten Stellen Schnee in neue Verwehungen transportierte. Die Schneedecke setzte und wandelte sich nur langsam.



Die Schneedeckenhöhe ist sehr ungleichmäßig. Am meisten Schnee ist im Hochgebirge der Julischen Alpen, bis ca. 130 cm. Sonst im Hochgebirge bis ca. 50 cm oder sogar weniger. Erwähnenswerte Schneedecke reicht bis ca. 700 m Seehöhe, aber unter ca. 1500 m ist wenig Schnee. An der Oberfläche ist der Schnee meist mit Kruste bedeckt, die das Gewicht eines Menschen nicht trägt, in Mulden, besonders in geschützten Lagen, ist er noch weich. Es gibt viel windgepressten Schnee, an windexponierten Lagen ist der Schnee stark ausgefegt, stellenweise bis blank oder alte, teilweise vereiste Unterlage.



ERWARTETE WETTERENTWICKLUNG



Trockenes Wetter hält an. Heute meist klar. Es weht schwacher Wind, vormittags aus Nord, nachmittags aus West.



Morgen gelegentlich mäßig bewölkt, weht mäßiger Westwind. Temperaturen heute und morgen unter null.



Mittwoch mäßig, stellenweise gelegentlich meist bewölkt. Mehr Bewölkung gegen Abend und im Osten. Mäßiger Westwind. Etwas wärmer.



Donnerstag mäßig bis meist bewölkt, im Hochgebirge aber wahrscheinlich recht klar. Wind aus Ost. Wieder etwas kühler.



TENDENZ SCHNEEVERHÄLTNISSE



Wegen niedriger Temperaturen setzt und wandelt sich die Schneedecke nur langsam, Lawinenlage ändert sich bis Freitag kaum. Neue Verwehungen entstehen, an windexponierten Lagen Gleitgefahr. Weiterhin gefährlich vor allem windgepresste Stellen und steilere Hänge oberhalb ca. 2000 m, tiefer vor allem Gleitgefahr.



Nächster Bericht erscheint Freitag, 22.1.2016 vormittags.



Quelle: ARSO
         
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