Lawinenlage
Donnerstag, 19. 2. 2026
Gefahrenstufe Donnerstag, 19. 2. 2026 um
Gefahrenstufe 4 – groß
Südliche Julische Alpen, Westliche Julische Alpen
Neuer und windverfrachteter Schnee im Hochgebirge, schwache Schichten in der alten Schneedecke.
Am Tag schneit es im Hochgebirge, Südwind transportiert neuen Schnee und baut größere Verwehungen auf. Spontane Lawinen sind zu erwarten. Unter den derzeitigen Bedingungen raten wir vom Betreten des Hochgebirges ab!
Gefährdeter sind Bereiche mit windverfrachtetem Schnee, wo auch größere Plattenlawinen ausgelöst werden können. Neuer Schnee belastet die alte Schneedecke zusätzlich. Dadurch kann die Tragfähigkeit tiefer schwacher Schichten überschritten werden und tiefe, große Lawinen ausgelöst werden. Solche schwachen Schichten gibt es besonders zahlreich auf Hängen oberhalb des Waldes, sind aber auch anderswo nicht ausgeschlossen.
In Teilen des Mittelgebirges, wo es regnet, macht Regen die Schneedecke matschig und instabil. Nassschneelawinen und Gleitschneelawinen können auftreten.
Schneedecke
Gefahrenmuster
dp.1: tief persistente schwache Schicht
dp.4: Abkühlung nach Wärme / Erwärmung nach Kälte
Am Ende der Vorwoche oberhalb ca. 1400 m von wenigen cm bis 20 cm Neuschnee. Die alte Schneedecke besteht aus Schichten etwas verdichteten Schnees, die meist gut untereinander verbunden sind. Tief unter der Oberfläche in der alten Schneedecke befinden sich mehrere schwache Schichten mit Reifkörnchen und abgerundeten Körnern.
Auf dieser Basis fallen am Donnerstag im Hochgebirge 60-80 cm Neuschnee, Schneefall verstärkt sich mittags. Schneefallgrenze zwischen 1000 m und 1500 m, tagsüber steigend.
Wetter
Bewölkt und neblig mit Schneefall, besonders reichlich in den Julischen Alpen. Schneefallgrenze zwischen 1000 m und 1500 m. Meist moderater Südwind, abends nachlassend. Temperatur bei 1500 m zwischen -1 °C und 1 °C, bei 2500 m -4 °C.
Aussichten
Schneeverhältnisse bleiben auch in den kommenden Tagen anspruchsvoll.
Gefahrenstufe Donnerstag, 19. 2. 2026 um
Gefahrenstufe 3 – erheblich
Zentrale Julische Alpen, Östliche Julische Alpen, Kamnische Alpen, Savinjische Alpen und Kärnten, Westliche Karawanken, Zentrale Karawanken
Neuer und windverfrachteter Schnee im Hochgebirge, schwache Schichten in der alten Schneedecke.
Am Tag schneit es im Hochgebirge, Südwind transportiert neuen Schnee und baut größere Verwehungen auf. Spontane Lawinen möglich. Bedingungen anspruchsvoll, Lawinengefahr steigt tagsüber!
Gefährdeter sind Bereiche mit windverfrachtetem Schnee, wo auch größere Plattenlawinen ausgelöst werden können. Neuer Schnee belastet die alte Schneedecke zusätzlich. Dadurch kann die Tragfähigkeit tiefer schwacher Schichten überschritten werden und tiefe, große Lawinen ausgelöst werden. Solche schwachen Schichten gibt es besonders zahlreich auf Hängen oberhalb des Waldes, sind aber auch anderswo nicht ausgeschlossen.
In Teilen des Mittelgebirges, wo es regnet, macht Regen die Schneedecke matschig und instabil. Nassschneelawinen und Gleitschneelawinen können auftreten.
Schneedecke
Gefahrenmuster
dp.1: tief persistente schwache Schicht
dp.4: Abkühlung nach Wärme / Erwärmung nach Kälte
Am Ende der Vorwoche oberhalb ca. 1400 m von wenigen cm bis 10 cm Neuschnee. Die alte Schneedecke besteht aus Schichten etwas verdichteten Schnees, die meist gut untereinander verbunden sind. Tief unter der Oberfläche in der alten Schneedecke befinden sich mehrere schwache Schichten mit Reifkörnchen und abgerundeten Körnern.
Auf dieser Basis fallen am Donnerstag im Hochgebirge 30-50 cm Neuschnee, Schneefall verstärkt sich nachmittags. Schneefallgrenze zwischen 1000 m und 1500 m, tagsüber steigend.
Wetter
Bewölkt und neblig mit Schneefall, besonders reichlich in den Julischen Alpen. Schneefallgrenze zwischen 1000 m und 1500 m. Meist moderater Südwind, abends nachlassend. Temperatur bei 1500 m zwischen -1 °C und 1 °C, bei 2500 m -4 °C.
Aussichten
Donnerstagabend und in der Nacht auf Freitag setzt sich der Schneefall fort. Lawinengefahr steigt.
Gefahrenstufe Donnerstag, 19. 2. 2026 um
Gefahrenstufe 2 – mäßig
Südliches Vorland der Julischen Alpen, Östliches Vorland der Julischen Alpen, Javorniki und Snežnik
Nassschneelawinen und Gleitschneelawinen.
Tagsüber Niederschläge, außerhalb der höchsten Gipfel meist Regen. Regen macht die Schneedecke matschig und instabil. Nassschneelawinen und Gleitschneelawinen möglich.
Schneedecke
Die alte Schneedecke besteht aus Schichten etwas verdichteten Schnees, die meist gut untereinander verbunden sind. Am Übergang Schneedecke zu Boden hat sich Tiefenreif gebildet.
Wetter
Bewölkt und neblig mit reichlichen Niederschlägen. Schneefallgrenze tagsüber ca. 1500 m. Meist moderater Südwind, abends nachlassend. Temperatur bei 1500 m ca. 1 °C.
Aussichten
Lawinengefahr bleibt ähnlich.
https://www.hribi.net/snezne_razmere_v_gorah Quelle: ARSO