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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 20.2.2015

Schneeverhältnisse 20.2.2015

20.02.2015
Die allgemeine Lawinengefahr beträgt Stufe 2 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala.



Die Schneelawinengefahr ist im Hochgebirge lokal Stufe 2,

tiefer und an Orten mit wenig Schnee Stufe 1.



Die Schneedecke hat sich seit Mittag noch etwas stabilisiert, ist aber vor allem an Schattlagen lokal noch potenziell instabil und schlecht mit dem Untergrund verbunden.

Eine Schneelawine kann nur bei starker Belastung der Schneedecke ausgelöst werden, vor allem an steilen Hängen und Stellen mit gewindetem Schnee.



An Sonnseite schmilzt tagsüber der Schnee, daher Vorsicht vor möglichen Schneerutschen vor allem an steileren grasbewachsenen Flächen.



SCHNEEVERHÄLTNISSE



Am Mittwoch und Donnerstag war in den Bergen recht sonniges Wetter. Oberhalb ca. 1000 m bis über 2000 m lag die Temperatur über 0°C.



Schnee an Sonnseiten schmolz tagsüber etwas und fror nachts zu, anderswo blieb er gefroren und trocken.

Die Schneedecke wandelte sich langsam um.

Die Schneehöhe ist stark ungleichmäßig. Auf 2500 m bis ca. 180 cm, auf 1500 m bis ca. 100 cm, auf 1000 m von 20 bis ca. 60 cm.



AKTUELLER SCHNEEDECKENZUSTAND



Die Schneedecke im Hochgebirge und an Schattseiten ist trocken und meist krustig, an windexponierten Lagen und Sonnseiten auch hart, nur vereinzelt noch weich in geschützten schattigen Lagen. Viele Platten und Windkappen sind noch relativ instabil. Grate sind meist stark ausgefegt und daher stellenweise hart und vereist, teils bis auf blanken Untergrund ausgefegt.

In tieferen Lagen hat sich der Schnee umgewandelt, Oberfläche stellenweise vereist.



ERWARTETE WETTERENTWICKLUNG



Heute meist klar, nachmittags oder abends bilden sich Wolken in den westlichen Julischen Alpen, südseitig des Bohinjgrats und in den inneren Hügeln. Südwestwind nimmt zu. Temperatur auf 1500 m ca. 2, auf 2500 m -2°C.

Die Schneedecke bleibt meist gefroren, nur an Sonnseiten taut die Oberfläche tagsüber etwas auf.



Morgen noch teils klar in den östlichen Karawanken und auf dem Pohorje. Sonst wechselnd bis meist bewölkt und stellenweise neblig. Im Bereich der Julischen Alpen und innerer Hügel leichter Schneefall phasenweise. Mäßiger Südwestwind. Temperatur auf 1500 m ca. -2, auf 2500 m ca. -6°C.

Schnee wandelt sich nicht wesentlich um.



In der Nacht auf Sonntag und Sonntag bewölkt und neblig mit Schneefall, mäßiger Ostwind. Schneefallgrenze ca. 500 m.

Bis Montagmorgen können 10 bis ca. 30 cm trockener Schnee fallen, den der Wind stellenweise transportiert und in Platten ablegt.



TENDENZ DER SCHNEEVERHÄLTNISSE



Die Schneelawinengefahr steigt in großen Teilen unserer Berge durch den erwarteten Neuschnee am Sonntag und zu Beginn der nächsten Woche.



Nächster Bericht erscheint am Montag, 23.2.2015.



Quelle: ARSO
         
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