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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 21.4.2016

Schneeverhältnisse 21.4.2016

21.04.2016
Allgemeine Lawinenwarnstufe - Donnerstag, 21. 4. 2016

Die Gefahr beträgt Stufe 2 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - MÄSSIG.

Hauptproblem: Nassschnee, Neuschnee

Gefahrenmuster: vn4 Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost

Einschätzung des Risikos

Die Gefahr ist vom Abend bis zur Mittagsmitte GERING, Stufe 1, tagsüber steigt sie auf MÄSSIG, Stufe 2. Tiefer, wo wenig Schnee liegt, bleibt sie GERING, Stufe 1. Die Schneedecke friert nachts, mindestens im Hochgebirge, ein, tagsüber taut sie aber auf. Daher ist sie weniger stabil, von steilen, noch nicht freigeblasenen Hängen können sich noch einzelne Nassschneelawinen lösen, auch Grundlawinen. Geringeres Risiko in schattigen Lagen. Es gibt noch einige Lawinenhänge, die einstürzen können.

Schneeverhältnisse

Zu Beginn der Woche war es etwas kälter, weshalb sich der Schnee im Hochgebirge etwas langsamer setzte, tagsüber tauten die sonnigen Hänge deutlicher auf. Tiefer schmolz die Schneedecke weiter. Am Mittwoch wurde es wieder wärmer, die Schnegrenze liegt heute Morgen über unseren höchsten Gipfeln. Die Schneedecke ist morgens meist vereist, taut aber dann schnell in sonnigen Lagen auf, in schattigen Bereichen etwa mittags. Der Schnee schmilzt rasch. In den Julischen Alpen sind auf 2500 m 190 bis ca. 230 cm Schnee, auf 1500 m 20 bis ca. 60 cm. Sonst in unseren Bergen ist auf 1500 m auf sonnigen Hängen bereits frei, in schattigen Lagen noch stellenweise bis ca. 10 cm Schnee. Erhebliche Schneedecke beginnt in schattigen Lagen bei ca. 1400 m Seehöhe, auf sonnigen Hängen sogar über 1900 m, tiefer in den Julischen Alpen, höher sonst in unseren Bergen.

Erwartete Wetterentwicklung

Heute meist klar. Es weht Süd- bis Südwestwind. Morgen nimmt von Westen zunehmend Schichtwolken zu, mit Basis oberhalb der Gipfel. Besonders in den Julischen Alpen und westlichen Karawanken gibt es auch etwas Niedrigwolken über Gipfeln und Graten. Südwestwind weht, noch relativ warm. Samstag bewölkt. Niederschläge breiten sich tagsüber von Westen über den östlichen Teil unserer Berge aus. Die Schneefallgrenze sinkt langsam, in der Nacht auf Sonntag kann es bis ca. 1000 m Seehöhe schneien, vielleicht stellenweise etwas tiefer. Sonntag bewölkt und neblig, gelegentlich noch leichte Niederschläge möglich. Schnegrenze zwischen 1200 und 1500 m Seehöhe. Neuer Schnee im Hochgebirge bis ca. 20 cm. Schnee vereist.

Tendenz der Schneeverhältnisse

Heute und morgen ändern sich Schneeverhältnisse und Lawinenlage kaum. Die Schneedecke taut tagsüber auf, friert nachts vor allem im Hochgebirge ein. Tiefer bleibt der Schnee weich, schmilzt weiter, im Hochgebirge typisch frühlingshafte Verhältnisse. Die Schneedecke ist also morgens und teilweise vormittags etwas stabiler, mittags und nachmittags labiler. Samstag ist der Schnee durch bewölktes Wetter und allmähliche Abkühlung etwas stabiler. Neuer Schnee verbindet sich voraussichtlich gut mit der Unterlage. Wind treibt ihn zu Windfluchten. Sonntag stellt neuer Schnee daher ein Risiko dar. Er kann sich bei stärkerer Zusatzbelastung besonders auf steileren Hängen und Stellen mit gewindetem Schnee lösen.



Vir: ARSO
         
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