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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 22.2.2019

Schneeverhältnisse 22.2.2019

22.02.2019
Die Gefahr liegt auf Stufe 2 der europäischen Fünfstufen-Skala - MÄSSIG.

Hauptproblem: Windschnee, schwache Schichten

Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Kälte



Gefahrenbewertung

Die Lawinengefahr ist in den Bergen vor allem oberhalb etwa 1500 m Seehöhe MÄSSIG, Stufe 2. Im Hochgebirge gibt es noch Windlager, Platten und Weichschneelawinen. Besonders gefährdet sind Stellen mit Windschnee auf schattigen und steileren Hängen oberhalb der Waldgrenze, dort kann eine Lawine bei erheblicher Mehrbelastung der Schneedecke ausgelöst werden. Tiefer, durch warme Luft, sind heute noch Gleitschneelawinen auf steilen, grasbewachsenen Hängen möglich.



Schneeverhältnisse

Bei warmem und sonnigem Wetter hat sich die Schneedecke rasch abgesetzt und umgewandelt, nachts gefroren, tagsüber vor allem auf sonnigen Lagen nass und weich geworden. In schattigen Lagen des Hochgebirges ist der Schnee noch meist weich, stellenweise aber auch krustig. An exponierten Lagen ist er bis auf harten, teils vereisten Untergrund verweht. Besonders im Mittelgebirge und in tieferen Lagen hat sich der Absetzprozess beschleunigt. Mit der heutigen Abkühlung und bewölktem Wetter wird sich das Schneeprofil tagsüber jedoch verändern.



Erwartete Wetterentwicklung

Heute, Freitag, wird es meist bewölkt und weitgehend trocken sein. Der Nordwind nimmt zu. Am Abend und in der Nacht auf Samstag kühlt es deutlich ab, die Temperatur der Luftmassen ist morgen etwa 15 Grad niedriger als heute. Morgen wird es bereits recht klar und windig, mit starkem Nordwind, der an exponierten Stellen gefährlich ist. Es wird kalt. Auch am Sonntag bleibt es recht klar, aber allmählich etwas wärmer. Der Nordwind hält noch an, nimmt aber ab. Am Montag setzt sich das trockene Wetter fort, es kommt zu einer Temperaturwende.



Tendenz der Schneeverhältnisse

Bei Abkühlung friert der Schnee ein und wird stellenweise vereist und hart. Die Schneedecke bleibt vor allem in schattigen Hochgebirgslagen an windverwehten Stellen bedingt instabil, anderswo stabilisiert sie sich jedoch gut. Bei erneutem Auftauen zu Wochenbeginn werden die Verhältnisse ähnlich wie diese Woche.



Nächste Ausgabe: Montag, 25.2.2019



Quelle: ARSO
         
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