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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 22.4.2015

Schneeverhältnisse 22.4.2015

22.04.2015
BEWERTUNG DER LAWINENGEFAHR



Die Lawinengefahr ist oberhalb ca. 2000 m meist 2. Stufe, tiefer 1. Stufe.



Die Schneedecke ist zwar meist stabil, Lawinen können vor allem neuen Schnee auf alter, harter und teils krustiger Unterlage betreffen. Das Risiko ist mittags und nachmittags sowie im Hochgebirge größer, tiefer ist zu wenig Schnee vorhanden.



Das Risiko ist relativ gering. Von steilen, sonnigen Hängen können sich spontan nur kleine Lawinen oder Neu-Schneerutsche lösen.

Eine Lawine kann auf sehr seltenen steilen Hängen im Hochgebirge und besonders bei größerer Zusatzbelastung ausgelöst werden.



SCHNEEVERHÄLTNISSE



In den vergangenen Tagen schmolz Schnee in der Sonne, in hohen Lagen wurde er feucht und nachts gefroren. Die Schneegrenze stieg tagsüber bereits über ca. 2600 m Seehöhe.



In den Julischen Alpen sind auf 2500 m Seehöhe bis ca. 170 cm Schnee, auf 1500 m bis ca. 20 cm.

Anderswo in unseren Bergen ist weniger Schnee. Erhebliche Schneedecke reicht meist bis ca. 1600 m Seehöhe.



AKTUELLER SCHNEEDECKENZUSTAND



Die alte Schneedecke ist gut umgewandelt, die 5 bis ca. 15 cm Neuschnee vom letzten Wochenende hat sich bereits gesetzt und meist umgewandelt, vor allem auf sonnigen Hängen.



VORAUSGESAGTE WETTERENTWICKLUNG



Zunächst noch meist klar, am Donnerstag beginnt allmählich eine Phase unbeständigen und häufigeren bewölkten Wetters.

Am Donnerstag in den Julischen Alpen und westlichen Karawanken wird es tagsüber allmählich bewölkter, gelegentlich bereits lokale Niederschläge möglich.

Die Schneefallgrenze liegt bei ca. 2000 m Seehöhe. Es weht schwacher bis mäßiger Südwestwind. Temperatur auf 1500 m ca. 6°C, auf 2500 m ca. -1°C. Auch am Freitag in den Bergen noch bewölktes Wetter mit gelegentlichen Niederschlägen.

Bis Wochenende bleibt die Schneegrenze relativ hoch, über ca. 2200 m. Es weht mäßiger Wind hauptsächlich aus westlichen und südlichen Richtungen.



TENDENZ DER SCHNEEVERHÄLTNISSE



Bei bewölkten Nächten und möglichem Regen bleibt die Schneedecke in größerer Höhe auch nachts feucht, Schnee wandelt sich langsamer nur höher in den Bergen, wo es gelegentlich schneit bzw. unter der Schneegrenze liegt.



Das Lawinenrisiko steigt vorübergehend vom teils sonnigen Wetter tagsüber im Hochgebirge,

in bewölkten Perioden durch Feuchtigkeit und mögliche erhöhte Durchfeuchtung durch Regen auch tiefer, unter der Schneefallgrenze.







Nächster Bericht wird am Freitag, 24.4.2015 veröffentlicht.



Quelle: ARSO
         
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