Schneeverhältnisse 23.11.2018
23.11.2018
Die Lawinengefahr beträgt Stufe 1 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - KLEIN.
Hauptproblem:
Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost
Gefahrenlage
Die Lawinengefahr ist überall KLEIN, Stufe 1. Die Schneedecke ist stabil. Auf Leesehängen ist Schnee zu Windkissen aufgefirnt, auf Windseiten ist stellenweise blank.
Schneeverhältnisse
Die Schneedecke ist dünn, 5 bis ca. 20 cm mächtig, im östlichen Teil unserer Berge dünner. Durch die Erwärmung hat sich der Schnee abgesetzt und teilweise umgewandelt auch im Hochgebirge.
Erwartete Wetterentwicklung
Bewölktes und nebliges Wetter wird vorherrschen, nur heute vormittags in der Hochregion meist teilweise klar. Bereits in der Nacht starten Schneefälle aus Westen, die morgen tagsüber ostwärts wandern. Auf dem Pohorje und in den östlichen Karawanken wenig Niederschlag und lange Trockenphasen, anderswo mehr. Gelegentlich Niederschlag auch am Sonntag, wenn sie aus Südosten zurückkehren, sowie am Montag, aber meist trocken im Westen. Schneefallgrenze Samstag zwischen 1800 und 2000 m, Sonntag sinkt sie um einige 100 m, in der Nacht zum Montag noch tiefer auf ca. 1000 m ü. NN.
Entwicklungstendenz der Schneeverhältnisse
In tieferen Lagen taut die Schneedecke durch höhere Temperaturen und Regen ab. Neuer Schnee lagert sich zunächst hauptsächlich oberhalb ca. 2000 m ü. NN ab, Sonntag und Montag auch tiefer. Im Hochgebirge der Julischen Alpen kann bis Montagmorgen bis zu 40 oder 50 cm Neuschnee fallen, anderswo dickt die Schneedecke etwas an, vor allem Sonntag, abhängig von exakter Verteilung und Menge der Niederschläge. Neuer Schnee verbindet sich gut mit der alten Basis. Samstag bildet der Südwestwind im Hochgebirge Windkissen, danach schwächer, Sonntag Süden bis Südosten, Montag Norden bis Osten. Im Hochgebirge der Julischen Alpen STEIGT DIE LAWINENGEFAHR LEICHT bereits bis samstagsabends.
Nächste Ausgabe: Montag, 26.11.2018
Quelle: ARSO