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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 23.4.2019

Schneeverhältnisse 23.4.2019

23.04.2019
Die Lawinengefahr liegt auf der europäischen Fünfstufen-Skala im Grad 2 - MODERAT.

Hauptproblem: schwache Schichten, verharschter Schnee, Neuschnee

Gefahrenmuster: Frühlingssituation



Gefahrenbewertung

Die Lawinengefahr im Hochgebirge des größten Teils unserer Berge beträgt derzeit GERING, GRAD 1, wird sich aber heute infolge von Niederschlägen vor allem im westlichen Teil unserer Berge STEIGERN. Oberhalb der Schneegrenze lagert sich Neuschnee ab, zunächst trocken, aber allmählich immer nasser. Gefährlicher werden die steilen Hänge im Hochgebirge, insbesondere in schattigen Lagen, wo schlecht umgewandelter Schnee, der vom Regen durchweicht wird, sowie Neuschnee abrutschen kann. Der Südwind bildet neue Windkissen. Tiefer unten ist die Schneedecke ausreichend umgewandelt, sodass Regen die Lawinenbildung nicht wesentlich erhöhen wird.



Schneeverhältnisse

In den letzten Tagen hat sich die Schneedecke rasch abgesetzt und umgewandelt, etwas schlechter umgewandelt blieb Schnee in schattigen Hochgebirgslagen, anderswo ist der Schnee umgewandelt und stabil. Im Mittelgebirge hat er sich stark verringert.



Erwartete Wetterentwicklung

Vor uns liegt eine Phase stark wechselhaftes Wetters, mit gelegentlichen Niederschlägen vor allem im westlichen Teil unserer Berge. Heute bewölkt und neblig mit Niederschlag. Die Schneegrenze steigt langsam und wird nachmittags voraussichtlich bei ca. 1900 m ü. NN liegen. Mehr Niederschlag in den Julischen Alpen, am wenigsten im Osten. Es weht böiger Südwind. Morgen in den östlichen Karawanken und im Pohorje zunächst meist bewölkt, am Nachmittag teilweise Aufklarung. Anderswo meist bewölkt und gelegentlich neblig. In den Julischen Alpen sowie westlichen und mittleren Karawanken gelegentlicher Niederschlag, häufiger im westlichen Teil der Julischen Alpen. Schneegrenze zwischen 2200 und 2500 m ü. NN. Mäßiger bis böiger Südwestwind. Donnerstag in den Julischen Alpen meist bewölkt, anderswo weniger Bewölkung, am meisten Sonne im Osten. Vor allem in den Julischen Alpen einzelne Schauer. Böiger Südwestwind. Temperatur auch an höchsten Gipfeln über null. Freitag verdichtet sich die Bewölkung im Westen, dort setzen Niederschläge ein und verstärken sich bis abends.



Tendenz der Schneeverhältnisse

In den nächsten Tagen wird sich durch die Erwärmung die Schneedecke auch im Hochgebirge bis zu den höchsten Gipfeln wasser饱igen. Dadurch destabilisiert sich der heutige Neuschnee sowie die im Hochgebirge schlecht umgewandelte Schicht. Von steilen Hochgebirgshängen können daher einzelne Feuchtschneelawinen abgehen. Bei Auflockerung trägt die Sonne auf sonnigen Hängen zur Destabilisierung bei. Bedingt instabil sind auch Windkissen bzw. neue Verwehungen, die sich an Ost- und Nordseiten von Graten und Sätteln bilden.



Nächste Ausgabe: Freitag, 26. 4. 2019



Quelle: ARSO
         
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