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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 25.4.2016

Schneeverhältnisse 25.4.2016

25.04.2016
Allgemeine Lawinengefahrenstufe - Montag, 25. 4. 2016

Die Gefahr ist Stufe 2 auf der europäischen Fünfstufen-Skala - MÄSSIG.

Hauptproblem: frisch gefallenes Schnee

Gefahrenmuster: vn4 Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost

Gefahrenmuster: vn10 Frühlingssituation

Risikobewertung

Die Gefahr im Hochgebirge, oberhalb ca. 1800 m über Meer, ist MÄSSIG, Stufe 2, tiefer und in den östlichen Karawanken, wo erheblich weniger Schnee liegt, GERING, Stufe 1. Besonders an windbelasteten Stellen und auf steileren Hängen kann bei höherer Mehrbelastung eine Lawine von Frischschnee ausgelöst werden. Tiefer und gegen Osten, wo wenig Schnee liegt, und auch weniger Neuschnee, ist die Gefahr gering.

Schneeverhältnisse

Am Wochenende fielen im Hochgebirge bis zu 20 cm nasser Schnee, gegen Osten deutlich weniger. Der Wind hat den neuen Schnee in Verwehungen geblasen. Der neue Schnee hat sich voraussichtlich gut mit dem Untergrund verbunden. Tiefer ist Schnee abgeschmolzen. In den Julischen Alpen sind auf 2500 m 200 bis ca. 230 cm Schnee, auf 1500 m 20 bis ca. 50 cm. Sonst in unseren Bergen auf 1500 m auf sonnseitigen Hängen frei, in schattigen Mulden noch stellenweise bis ca. 10 cm Schnee. Erhebliche Schneedecke beginnt in Mulden bei ca. 1500 m über Meer, auf Sonnseiten sogar oberhalb 1900 m, tiefer in den Julischen Alpen, höher sonst in unseren Bergen.

Erwartete Wetterentwicklung

Heute vormittags teilweise Aufklarung. Gleichzeitig Bildung von Kumuluswolken und Gipfel gelegentlich bewölkt. Nachmittags Schneeschauer. Es weht schwacher bis mäßiger Wind aus nördlichen Richtungen. Morgen im Gebiet der Julischen Alpen und westlichen Karawanken schon früh bewölkt, Niederschläge. Bewölkung mit Niederschlag breitet sich tagsüber allmählich auch über östliche Karawanken aus, dort jedoch weniger wahrscheinlich. Schneefallgrenze steigt und nachmittags zwischen 1200 und 1400 m über Meer. Südwestwind weht. Mittwoch bewölkt mit häufigen Niederschlägen, teils Schauern und auch Gewitter möglich. Schneefallgrenze steigt gelegentlich bis ca. 1800 m über Meer. Verstärkter Südwestwind. Nachmittags von Nordost mit Zufluss kalter Luft aus Nord senkt sich die Schneefallgrenze und es kann auch unter 700 m über Meer schneien.

Tendenz der Schneeverhältnisse

Heute liegt die Schmelzgrenze bei ca. 1600 m über Meer und steigt tagsüber noch etwas mehr. Neuer Schnee taut an sonnigen Lagen ab und setzt sich, nur in schattigen Lagen im Hochgebirge bleibt er meist gefroren. Morgen in den Bergen bewölkteres Wetter, daher weniger Sonneneinwirkung. Schnee im Hochgebirge bleibt meist gefroren, tiefer taut er ab. Mittwoch mehr Niederschläge erwartet, Schneefallgrenze sinkt von anfänglich ca. 1800 m nachmittags unter 700 m.



Quelle: ARSO
         
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