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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 26.11.2018

Schneeverhältnisse 26.11.2018

26.11.2018
Die Lawinengefahr beträgt Stufe 2 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala – MÄSSIG.

Hauptproblem:

Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost

BEWERTUNG DER GEFAHR

Lawinengefahr im Hochgebirge der Julischen Alpen sowie in den westlichen und zentralen Karawanken oberhalb ca. 2000 m MÄSSIG, Stufe 2, anderweitig in unseren Bergen GERING, Stufe 1. Oberhalb ca. 2000 m ü. M., wo am Wochenende mehr Schnee gefallen ist, ist der Schnee besonders an windverfrachteten Stellen weniger stabil. Vor allem auf steileren Hängen können Sie an windverfrachteten Stellen kleine Lawinen auslösen. Anderweitig ist die Schneedecke meist stabil.

SCHNERVERHÄLTNISSE

Am Wochenende hat es in den Bergen geschneit. Die Schneefallgrenze lag zunächst oberhalb ca. 1600 bis 1900 m, senkte sich aber allmählich auf ca. 800 m ü. M. In den Bergen oberhalb ca. 1300 m fielen 5 bis über 40 cm Schnee. Am meisten Neuschnee liegt in den Julischen Alpen oberhalb ca. 1900 m ü. M., anderweitig weniger, im östlichen Teil unserer Berge auch weniger Schnee, wo auch weniger Niederschläge fielen. Im Hochgebirge schneite es auf alte, nicht verdichtete Unterlage. Während des Schneefalls wehte Südwind und verfrachtete Schnee in Verwehungen. Heute weht der Nordwind, der neue Verwehungen an südlichen Seiten von Graten und Sätteln bildet. Die Schneedecke ist weich und tiefgriffig, oberhalb ca. 1200 m ist der Schnee trocken. Die Schneedeckenmächtigkeit ist recht ungleichmäßig, teils durch unterschiedliche Niederschlagsmengen, teils durch Wind. Es gibt reichlich windverfrachteten Schnee, windexponierte Lagen sind stellenweise bis auf den Boden abgetragen.

ERWARTETE WETTERENTWICKLUNG

Heute bewölkt und neblig. Die Niederschläge lassen nach und enden am Nachmittag, spätestens im Nordosten. In den Bergen weht schwacher bis mäßiger Nord- bis Nordostwind. Gefriergrenze um 1200 m ü. M. Morgen meist bewölkt und an vielen Orten neblig, tagsüber können sich die Wolken stellenweise kurz auflockern. Mäßiger Nordwind, der am Nachmittag etwas auffrischt. Noch kälter als heute, Gefriergrenze um 900 m ü. M. Mittwoch meist klar. Mäßiger bis starker Nord- bis Nordostwind. Noch kälter als dienstags.

TENDENZ DER SCHNERVERHÄLTNISSE

Die Schneedecke setzt sich durch allmähliche Abkühlung und überwiegend bewölktes Wetter nur langsam ab, der Schnee bleibt trocken, tiefer unten gefriert er. Der Wind bildet neue Verwehungen vor allem an südlichen und südwestlichen Seiten von Graten und Sätteln. Die Lawinengefahr ändert sich bis Mittwoch kaum. Im Hochgebirge können Sie vor allem auf steilen Hängen und an windverfrachteten Stellen bei stärkerer Belastung der Schneedecke kleine Lawinen trockenen, teilverbackenen Schnees auslösen.
         
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