Schneelagenbericht / Lawinenlage
Freitag, 27. 2. 2026
Gefahrenstufe Freitag, 27. 2. 2026 Uhr
Gefahrenstufe 2 – mäßig
Südl. Julische Alpen, Zentrale Julische Alpen, Östl. Julische Alpen, Westl. Julische Alpen, Kamnische Alpen, Savinjische Alpen und Kärnten, Westliche Karawanken, Zentrale Karawanken
Durch Erwärmung hat sich die Gefahr von Nassschneelawinen erhöht. In der Hochgebirgsregion windgepresster Schnee.
Hauptgefahr sind Nassschneelawinen und Reifschneelawinen. Durch die Erwärmung tagsüber erhöht sich die Lawinengefahr besonders auf sonnigen Hängen erheblich.
In der Hochgebirgsregion gibt es noch viele Stellen mit windgepresstem Schnee, wo bei stärkerer Belastung Plattenlawinen ausgelöst werden können. Schwache Schichten im Schnee sind ebenfalls problematisch. Wenn die Belastung die Tragfähigkeit tiefer schwacher Schichten überschreitet, kann eine tiefe und große Lawine ausgelöst werden. Solche schwachen Schichten gibt es viele besonders auf Hängen oberhalb des Waldes.
Schneedecke
Gefahrenmuster
dp.1: tiefer, harter, schwacher Schicht
dp.10: Frühjahrslage
Die alte Schneedecke besteht aus Schichten von bereits etwas verdichtetem Schnee, die meist gut miteinander verbunden sind. In der alten Schneedecke treten tief unter der Oberfläche mehrere schwache Schichten mit Reifkörnchen und abgerundeten Körnern auf.
Auf diesem Untergrund sind bei der letzten Schneefallperiode in der Hochgebirgsregion 50 bis 80 cm Neuschnee gefallen, der sich bereits etwas gesetzt hat. Durch höhere Temperaturen und Sonne hat sich eine mehr oder weniger ausgeprägte Kruste gebildet. Schnee wird tagsüber weich, nachts gefriert er. Im Mittelgebirge taut die Schneedecke ebenfalls.
Wetter
Freitag meist klar, tagsüber etwas wechselnde Kumuluswolken. Nur schwacher Wind wechselnder Richtung. Temperatur am 1500 m ca. 6 °C mittags, am 2500 m ca. 1 °C.
Aussichten
Meist klar und warmes Wetter setzt sich fort. In den nächsten Tagen typische Frühjahrslagen zu erwarten. Die Schneedecke friert nachts bei sehr trockener Luftfeuchtigkeit ein, tagsüber wird sie durch Sonneneinwirkung bis zu den höchsten Gipfeln stark weich.
Gefahrenstufe Freitag, 27. 2. 2026 Uhr
Gefahrenstufe 2 – mäßig
Südliches Vorland der Julischen Alpen, Östliches Vorland der Julischen Alpen, Javorniki und Snežnik
Durch Erwärmung kleine Nassschneelawinen möglich
Die Schneedecke des letzten Schneefalls ist durch Erwärmung instabil geworden. Die Gefahr von Nassschneelawinen hat sich vor allem auf sehr steilen Hängen erhöht. Auf grasbewachsenen Hängen mögliche Reifschneelawinen. Dies gilt nur für die höchsten Gipfel, wo etwas mehr Schnee liegt.
Schneedecke
Gefahrenmuster
dp.4: Abkühlung nach Wärme / Erwärmung nach Kälte
Durch Erwärmung ist viel Schnee des letzten Schneefalls bereits abgetaut. Schneelage um 1200 m. Schnee friert nachts, tagsüber wird er schnell weich und kann stellenweise instabil werden.
Wetter
Freitag sonnig, nachmittags etwas wechselnde Bewölkung. Nur schwacher Wind wechselnder Richtung. Temperatur am 1000 m ca. 10 °C, am 1500 m ca. 6 °C mittags.
Aussichten
In den nächsten Tagen typische Frühjahrslagen zu erwarten.
Die Schneedecke friert nachts ein, tagsüber wandelt sich der Schnee unter Sonne und hohen Temperaturen schneller um und taut ab.
https://www.hribi.net/snezne_razmere_v_gorah Quelle: ARSO