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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 28.11.2023

Schneeverhältnisse 28.11.2023

28.11.2023
Allgemeine Lawinenstufe - Dienstag, 28.11.2023
Gefahr ist 1. Stufe auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - GERING.
Hauptproblem: Windschnee, Neuschnee
Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost

Risikobewertung
Lawinengefahr ist GERING, 1. Stufe. Einige Vorsicht ist in Gebieten mit Windschnee nötig, das ist im Hochgebirge oberhalb ca. 2000 m, östlich etwas höher. Alte Schneedecke ist hart und vereist, darauf bis ca. 15 cm Neuschnee, der an exponierten Hängen verweht ist.

Schneeverhältnisse
In der Nacht auf Samstag und samstags morgens schneite es in den Bergen. Schneefallgrenze lag zwischen 800 und 1000 m. Es fielen 5 bis ca. 20 cm Schnee, je nach Höhe, weniger im östlichen Teil unserer Berge. Bei gestärktem Südwestwind bildeten sich im Hochgebirge Verwehungen. Nach dem Schneefall klärte es auf, Schnee setzte sich tiefer schnell und schmolz auch. Gefrierhöhe war schon Sonntag über 1700 m, bis heute auf 2500 m gestiegen. Auch im Hochgebirge setzte sich Schnee an Sonnseiten schneller, tagsüber feuchtete er auf und nachts fror er um. Schnee im Hochgebirge ist in schattigen Lagen weich, an Sonnseiten mit Kruste bedeckt, die auch anderswo durch Wind entstand. Viele Verwehungen, windexponierte Stellen bis blank gefegt. Dort vereist stellenweise. Geschlossene Schneedecke beginnt meist bei ca. 1500 m, in Rinne etwas tiefer, an Sonnseiten auch über 1600 m. Im Hochgebirge 20 bis 90 cm Schnee, mehr in westlichen und zentralen Julijci als anderswo. Verhältnisse im Hochgebirge winterlich.

Erwartete Wetterentwicklung
Heute mäßig bis meist bewölkt, stellenweise neblig. Nachmittag und Abend einzelne Schneeschauer. Schwacher bis mäßiger Nordwestwind. Gefrierhöhe bei ca. 1500 m. Morgen, Mittwoch, meist klar und kälter. Nachmittag flache Kumuluswolken, abends von Westen zunehmend bewölkt. Zuerst schwacher Nordwest, tagsüber verstärkt Südwest. Donnerstag bewölkt und neblig. Bereits morgens Niederschlag in größerem Teil unserer Berge außer Osten, dort geringere Niederschläge hauptsächlich nachmittags. Ziemlich starker Südwestwind. Schneefallgrenze morgens noch niedrig unter 500 m, bis Mittag über 1500 m, abends bis über 2000 m möglich. In der Nacht auf Freitag Abkühlung im Nordosten, anderswo erst Freitag nachmittag oder abends. Freitag bewölkt neblig mit Niederschlag. Schneefallgrenze absinkend. Südwest dreht nach Norden.

Tendenz Schneeverhältnisse
Neuer Schnee hat Lawinengefahr nicht erhöht, aber harte und vereiste Stellen bedeckt. Auch neue Verwehungen entstanden, die auf harter Basis schneller abrutschen können. Hauptgefahr derzeit Abrutscher. Schnee bleibt durch vorübergehende Abkühlung Mittwoch trocken oder vereist. Donnerstag Auftauen. Schneefallgrenze steigt, Mittelgebirge zuerst Schnee dann Regen, aber vor allem über ca. 2100 m Schnee. Dort lagert sich Schnee an, stark vom Südwest verweht, tiefer unklar. Donnerstag und Freitag Lawinengefahr über 2100 m steigend, tiefer nicht, da zuerst Schnee auf blank, später Reif und Schmelze, Freitag Regen wieder zu Schnee. Ab Donnerstag wegen stark schlechtem und anspruchsvollem Wetter Bergbesuche für einige Tage abraten.

Nächste Ausgabe: Freitag, 1.12.2023

Quelle: ARSO
         
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