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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 29.12.2014

Schneeverhältnisse 29.12.2014

29.12.2014
Am Freitag und Samstag hat es in den Bergen geschneit. Am meisten Schnee fiel in den Hügeln Nordprimorskas und im Südwestteil der Julischen Alpen, bis ca. 60 cm, anderswo 20 bis 40 cm. Der Schnee war durch starke Abkühlung trocken. Er fiel auf blanken Boden oder, vor allem im Hochgebirge, auf krustige und teils vereiste Unterlage. Starker Nordwind hat ihn in Verwehungen geblasen.

In 2500 m Seehöhe in den Julischen Alpen liegt Schnee bis ca. 140 cm, in 1500 m bis ca. 60 cm, anderswo 20 bis ca. 30 cm. Durch Wind ist die Schneehöhe stark uneinheitlich.

Die Schneedecke ist trocken und locker. Schnee ist stark ausgehauen, an windexponierten Stellen bis zum Boden oder alten Untergrund. An windexponierten Stellen im Hochgebirge ist die Oberfläche stellenweise vereist.

Lawinengefahr hat sich im Hochgebirge, wo schon alter Schnee war, auf 3. Grad erhöht, anderswo meist 2. Grad.

Die Schneedecke ist potenziell instabil, da die Bindung zwischen altem und neuem Schnee schlecht ist. An Stellen, die blank waren, gibt es viele Verwehungen. Vor allem an steilen Hängen und Stellen mit aufgetürmtem Schnee kann neuer Schnee schon bei geringer Zusatzbelastung abrutschen. Spontanes Lawinenabgehen wird wenig sein.



Vor uns liegen Tage trockenen und kalten Wetters, auch gelegentlich windig. Die Schneedecke wird sich kaum umbilden. Sie bleibt trocken und locker, Wind macht neue Verwehungen. Lawinenrisiko bleibt bestehen. Donnerstag strömt in Höhen wärmere Luft zu, aber bis Freitag bleibt die Temperatur unter null.

Nächster Bericht wird am Freitag, 2.1.2015, veröffentlicht.



Allgemeine Lawinengefahr beträgt 3. Grad nach europäischer Fünf-Stufen-Skala.



Quelle: ARSO
         
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