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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 30.3.2012

Schneeverhältnisse 30.3.2012

30.03.2012
In dieser Woche war sonniges und relativ warmes Wetter.

Die Schneelinie lag meist etwas über 2500 m. Die Schneedecke hat im Hochgebirge tagsüber aufgeweicht, nachts ist sie wieder gefroren. Tiefer unten ist sie abgeschmolzen.

Die Lawinenlage hat sich kaum verändert. Die Schneedecke ist meist mit einer Kruste bedeckt, die menschliches Gewicht trägt, oder sie ist bis in die Tiefe verdichtet. Tagsüber weicht sie unter Einfluss starker Sonne auf, besonders in niedrigeren Höhenlagen ist der Schnee tagsüber weich und matschig. In den Mulden des Hochgebirges bleibt der Schnee jedoch meist gefroren.

Erwähnenswerte Schneedecke erstreckt sich in Mulden meist bis Seehöhe um 1100 m, auf sonnigen Hängen ist es kahl auch über 1700 m. In Seehöhe 1500 m ist verdichtete Schneedecke vor allem auf Plateaus und Mulden, wo bis ca. 20 cm Schnee. Über 2000 m in den Julischen Alpen bis ca. 80 cm Schnee.

Schneelawinengefahr ist Stufe 1. Die Schneedecke ist meist gut umgewandelt und stabil, tagsüber etwas labiler vor allem auf sonnigen Hängen. Vor allem an windgepressten Stellen sowie in schattigen Lagen besteht auch Gleitrisiko.

Heute teils sonnig, mehr Bewölkung im östlichen Teil unserer Berge und Hügel. Morgen überwiegend klar. Am Sonntag anfangs bewölkt, gelegentlich leichtes Schneetreiben in den Bergen. Kann weniger als 5 cm Schnee fallen. Tagsüber aufklarend. Abkühlung, Schneelinie sinkt bis Seehöhe um 1400 m. Schneedecke gefriert zu. Lawinenlage ändert sich nicht wesentlich, Lawinengefahr gering, höheres Gleitrisiko.

Neues Bulletin wird am Montag, 2.4.2012, herausgegeben.



Allgemeine Lawinengefahr ist Stufe 1 nach europäischer Fünf-Stufen-Skala.



Quelle: ARSO
         
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