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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 30.3.2020

Schneeverhältnisse 30.3.2020

30.03.2020
Die Gefahr liegt im 3. Grad der europäischen Fünf-Stufen-Skala - ERHEBLICH.

Hauptproblem: Neuschnee, verharschter Schnee, Nasses Schnee

Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost



Einschätzung des Risikos

Die Lawinengefahr hat sich oberhalb etwa 1700 m durch Neuschnee erhöht und beträgt in den Julischen Alpen sowie in den westlichen und zentralen Karawanken ERHEBLICH, 3. Stufe, anderswo in unseren Bergen MODERAT, 2. Stufe, tiefer MAI, 1. Stufe. Eine Lawine kann bei geringer Belastung der Schneedecke auf steileren Hängen mit verharschtem Schnee ausgelöst werden, von steilen Hängen können auch einzelne Lawinen aus neuem, schlecht verhaftetem Schnee abgehen. An windexponierten Stellen besteht Gleitrisiko auf alter und vereister Schneedecke.



Schneeverhältnisse

In der Nacht hat es in den Bergen geschneit. Es sind 10 bis etwa 30 cm Schnee gefallen, abhängig von der Seehöhe und der geographischen Lage. Am meisten in den westlichen und zentralen Karawanken sowie im nördlichen und zentralen Teil der Julischen Alpen, anderswo etwas weniger. Es wehte Nordwind, der an Süd- und Westseiten von Graten und Sätteln Verwehungen bildete. Der Neuschnee ist weich und im Hochgebirge nicht gut mit dem Untergrund verhaftet, tiefer ja. An exponierten Stellen ist er bis zur alten Schneedecke verweht, die gefroren und hart ist.



Erwartete Wetterentwicklung

Heute bewölkt mit Schneefall, der am Nachmittag langsam nachlässt und in der Nacht zum Dienstag endet. Noch etwa 10 cm Schnee können fallen, vor allem in den Julischen Alpen möglicherweise mehr. Nordostwind weht. Temperatur unter null. Morgen zunächst meist klar, mittags und nachmittags bildet sich Haufenwolken, Gipfel zeitweise in Wolken. Kalt, schwacher bis mäßiger Nordostwind. Mittwoch und Donnerstag meist klar und kalt, Wind relativ schwach.



Entwicklungstendenz der Schneeverhältnisse

Heute und morgen bleibt im Hochgebirge der westlichen und zentralen Karawanken und Julischen Alpen die Gefahr aufgrund der Kälte und des Neuschnees ERHEBLICH, 3. Stufe, danach nimmt sie schrittweise ab. Überall auf steileren Hängen Vorsicht, besonders an Süd- und Westseiten, an Stellen mit verharschtem Schnee. Zunächst möglich einzelne Lawinen aus trockenem schlecht verhaftetem Neuschnee von steilen Hängen. Die Schneedecke wandelt sich in der zweiten Wochenhälfte durch Erwärmung schneller um, nachts gefriert sie, tagsüber bildet sich an sonnigen Hängen Kruste und sie wird vorübergehend instabil. Dann möglich einzelne Nassschneelawinen an südlichen steilen Hängen. Der Schicht des neueren Schnees setzt sich,



Nächste Ausgabe: Mittwoch, 1. 4. 2020



Quelle: ARSO
         
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