Vom 31. Oktober bis heute war das Wetter ziemlich bewölkt mit gelegentlichen
Niederschlägen. Häufiger in den Julischen Alpen und westlichen Karawanken,
wo auch die meisten fielen. Die Schneefallgrenze schwankte, blieb aber meist
über 2000 m, gelegentlich regnete es auch über 2500 m. Daher fiel
etwas Neuschnee nur im Hochgebirge, und hauptsächlich nur in den
Julischen Alpen. Die Nullgradgrenze lag meist über den höchsten Gipfeln, gelegentlich
sank sie etwas unter 2500 m. Dadurch setzte sich der Schnee schnell ab und
durch gelegentlichen Regen auch durchnässt. Er fror nur auf den höchsten
Gipfeln ein.
Im Hochgebirge der Julischen Alpen herrschen derzeit bis 60 cm Schnee, unter
2000 m nimmt der Schnee schnell ab. Sonst in unseren Bergen ist wenig Schnee,
meist keine feste Schneedecke. Wegen starkem Wind in den vergangenen
Tagen ist der Schnee stellenweise stark zu Lawinen gehäuft.
Launen Gefahr
ist 1. Stufe. Schnee ist meist nass und weich, gefroren oberhalb
ca. 2500 m Seehöhe. Dort kann er vereist sein, daher Rutschgefahr.
In den nächsten Tagen trockenes Wetter. Bei Aufklarung friert Schnee
auch tiefer ein. Aber wegen warmer Luftmasse hebt sich die Schneegrenze
über 3000 m, tagsüber wird Schnee besonders in der Sonne weich.
Die Schneedecke setzt sich langsam ab, es bildet sich eine Oberkruste, die tagsüber weich wird. Tiefer unten schmilzt Schnee ab.
Nächster Bericht erscheint am Montag, 8. November.
Allgemeine Lawinengefahr ist gering, d.h. 1. Stufe nach europäischer Fünf-Stufen-Skala.
Quelle:
ARSO