Berge.info
Berge.info
Anmeldung
Anmeldung
Benutzername:
Passwort:
Anmeldung
Noch nicht registriert? Registrierung.
Passwort vergessen?
Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 3.2.2014

Schneeverhältnisse 3.2.2014

3.02.2014
Am Samstag schneite es, die Schneegrenze hob sich über 1500 m, am Sonntag senkte sie sich wieder. Am Samstag waren die Niederschläge reichlicher nur in den westlichen Julischen Alpen und Karawanken sowie in den Hügeln der Primorska, am Sonntag auch anderswo, aber nicht mehr so reichlich.

Im Westen fiel insgesamt von 40 bis ca. 100 cm Schnee, anderswo etwa 20 bis 40 cm. Während des Schneefalls, besonders am Samstag im Hochgebirge, wehte ein verstärkter Südwind, der Verwehungen bildete und Winddecken aufbaute. Bereits während des Schneefalls lösten sich Lawinen. In Höhenlagen zwischen ca. 1100 und 2000 m wurde durch das Tauwetter der Schnee feucht und setzte sich schneller ab, in der Nacht auf Montag fror er zu.



Die Schneedecke reicht bis in die Tieflagen. Am meisten Schnee liegt über 2000 m in den westlichen Julischen Alpen, dort mehr als 550 cm, anderswo in den Julischen Alpen bis ca. 400 cm, in den westlichen und mittleren Karawanken und Kamnik-Savinja-Alpen ebenfalls über 230 cm. Auf 1500 m in den Julischen Alpen und westlichen Karawanken bis ca. 270 cm, anderswo weniger als 100 cm. Der Schnee ist locker und weich und lässt tief einsinken, stellenweise mit Kruste bedeckt.

Die Lawinengefahr beträgt in den Julischen Alpen und westlichen Karawanken 5. Stufe, im östlichen Teil unserer Berge 3. Stufe.

Die Schneedecke ist allgemein instabil. Es ist mit spontanem Abreißen zahlreicher Lawinen von nicht verbundenem Schnee aus steilen und mittelsteilen Hängen zu rechnen. Im Osten wird es deutlich weniger spontane Lawinenabgänge geben, dort ist die Schneedecke jedoch potenziell instabil und kann durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden, vor allem auf steileren Hängen und Stellen mit verwehtem Schnee. Auch das Tauwetter hat den Schnee zusätzlich gelabt.



Heute trockenes Wetter, die Temperatur bleibt überall in den Bergen unter null. Die Schneedecke wird sich langsam setzen. Besonders in den Julischen Alpen und westlichen Karawanken werden noch Lawinen abreissen. Die Lawinengefahr wird sich langsam etwas verringern. Am Dienstag und in der Nacht auf Mittwoch wird es vor allem im westlichen Teil unserer Berge wieder schneien. Bis Mittwochmorgen fallen dort ca. 10 cm Schnee, was das Lawinenrisiko nicht erhöhen wird.

Das nächste Bulletin zum Schneeverhältnis wird am Mittwoch, 4.2.2014, herausgegeben.



Die allgemeine Lawinengefahr beträgt 5. Stufe nach der europäischen Fünf-Stufen-Skala.



Quelle: ARSO
         
Copyright © 2026 Berge.info, Nutzungsbedingungen, Datenschutz und Cookies