Schneeverhältnisse 3. 3. 2026
3.03.2026
Schneelawinenlage
Dienstag, 3. 3. 2026
Gefahrenstufe Dienstag, 3. 3. 2026 um
Gefahrenstufe 2 – mäßig
Südjulische Alpen, Zentrale Julische Alpen, Ostjulische Alpen, Westjulische Alpen, Kamnische Alpen, Savinjische Alpen und Kärnten, Westkarawanken, Zentralkarawanken
Lawinengefahr nimmt allmählich ab
Durch leichte Abkühlung und bedecktes Wetter hat sich die Gefahr von Nassschneelawinen verringert.
Im Hochgebirge gibt es noch einige Stellen mit windgepresstem Schnee, wo bei starker Belastung eine Plattenlawine ausgelöst werden kann. Schwache Schichten im Schnee sind weiterhin problematisch. Wenn die Belastung die Tragfähigkeit tiefer schwacher Schichten überschreitet, kann eine tiefe und große Lawine ausgelöst werden. Solche schwachen Schichten gibt es besonders häufig auf Hängen oberhalb des Waldes.
Schneedecke
Gefahrenmuster
dp.1: tiefer harter schwacher Schicht
dp.10: Frühlingssituation
Die Schneedecke friert nachts, tagsüber taut sie auf sonnigen Hängen auf. Dieser Prozess ist heute vorübergehend weniger ausgeprägt. Im Hochgebirge bleibt die Schneedecke auch tagsüber gefroren.
Die alte Schneedecke besteht aus Schichten etwas zusammenhängenden Schnees, die meist gut miteinander verbunden sind. Tief unter der Oberfläche in der alten Schneedecke treten mehrere schwache Schichten von Reifkörnchen und abgerundeten Körnern auf.
Wetter
Im östlichen Teil unserer Berge teilweise klar, anderswo zunächst meist bewölkt, Gipfel in Wolken. Nachmittags bildet sich Kumulusbewölkung und einzelne Schauer. Schneefallgrenze bei ca. 1500 m ü. NN. Meist schwacher Südwestwind. Mittags Temperatur bei 1500 m ca. 3 °C, bei 2500 m ca. -5 °C.
Aussichten
Die Lawinengefahr bleibt ähnlich.
https://www.hribi.net/snezne_razmere_v_gorah Quelle: ARSO