Schneeverhältnisse 4.12.2015
4.12.2015
BEWERTUNG DER LAWINENGEFAHR
Lawinengefahr ist Stufe 1.
Die Schneedecke ist stabil.
Das Risiko ist gering. Kein spontanes Lawinenabgang.
SCHNERVERHÄLTNISSE und AKTUELLER SCHNEEDECKENZUSTAND
Die Schneedecke ist trocken, auf sonnigen Hängen und in tieferen Lagen mit dünner Kruste bedeckt, die durch tagsüberliches Schmelzen und nächtliches Einfrieren entstanden ist. Tagsüber wird der Schnee an sonnigen Stellen weich, nachts gefriert er. Die Temperatur lag meist über null, nur in Tälern und Kaltluftseen kühlte es nachts unter null ab. Der Schnee wandelte sich um, etwas schneller auf sonnigen Hängen, besonders im Mittelland.
In den Julischen Alpen in 2500 m Höhe bis ca. 30 cm Schnee, anderswo in unseren Bergen 5 bis 20 cm. Erhebliche Schneedecke beginnt oberhalb 1000 m Seehöhe, in manchen Schattenlagen auch tiefer.
ERWARTETE WETTERENTWICKLUNG
Heute unter ca. 1100 m bewölkt und neblig, höher meist klar. Tagsüber löst sich auch die niedrige Bewölkung stellenweise auf. Temperatur überall über null, oberhalb der Wolkendecke trockene Luft. Daher weicht der Schnee nur an sonnigen Stellen auf, auch im Hochgebirge. Es weht Südwestwind, der am Nachmittag auf Nordostwind dreht.
Morgen mäßig bis meist bewölkt. Temperatur bleibt über null, nur die Schneefallgrenze sinkt nachts und morgens vorübergehend auf ca. 2500 m Seehöhe, steigt tagsüber aber wieder. Es weht West- bis Südwestwind.
Am Sonntag im östlichen Teil unserer Berge sonnig. Auch anderswo im Hochgebirge sonniges Wetter, tiefer bewölkter und stellenweise neblig. Es weht starker Südwestwind. Noch warm.
TENDENZ DER SCHNERVERHÄLTNISSE
Der Schnee wird sich besonders im Mittelland und an sonnigen Hängen noch umwandeln und auch abnehmen. Vor allem in schattigen Lagen etwas größeres Risiko für Abrutschen wegen teilweise vereister Oberfläche.
Allgemeine Lawinengefahr Stufe 1 nach europäischer Fünf-Stufen-Skala.
Quelle: ARSO