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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 4.3.2019

Schneeverhältnisse 4.3.2019

4.03.2019
Gefahr ist Stufe 1 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala – KLEIN.

Hauptproblem: Windschnee, schwache Schichten

Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost



Risikobewertung

Die Lawinengefahr ist in den Bergen meistens KLEIN, Stufe 1. Die Schneedecke ist meist stabil. Im Hochgebirge gibt es noch Windlager, Platten und Überhänge. Auf schattigen und steileren Hängen oberhalb der Waldgrenze kann bei starker Belastung der Schneedecke noch eine kleine Lawine ausgelöst werden.



Schneeverhältnisse

Im Mittelgebirge ist der Schnee recht gut umgewandelt, im Hochgebirge etwas schlechter, besonders in den Mulden. Die Schneedecke ist meistens krustig, stellenweise auch hart und teilweise vereist, nur in geschützten Mulden des Hochgebirges ist der Schnee stellenweise noch weich. An windexponierten Lagen ist der Schnee stark verweht und stellenweise vereist. Bei sonnigem Wetter wird die Schneedecke tagsüber an sonnigen Lagen weich.



Erwartete Wettersituation

Heute bewölkt es sich von Westen, abends treten im Westen Niederschläge auf. Es weht kräftiger Südwestwind. Nachts beim Frontdurchzug Niederschläge überall, Schneefallgrenze meist über 1000 m, nur an der Grenze zu Österreich evtl. tiefer. Bis morgen früh trocken und von Westen her aufklarend. Tagsüber teilweise klar mit wechselnder Bewölkung, kann sich noch ein Schauer bilden. Meist schwacher Süden- bis Südwestwind. Mittwoch und Donnerstag bewölkter in westlichen und südlichen Julischen Alpen sowie in den Hängen der Notranjska und nördlichen Primorska, anderweitig auch etwas Sonne. Kräftiger Südwestwind.



Tendenz der Schneeverhältnisse

Heute ändern sich die Lawinenverhältnisse nicht. Nachts erwarten wir 10 bis 20 cm Neuschnee, der auf meist harte oder krustige Unterlage fällt. Daher ist die Verbindung zwischen altem und neuem Schnee meist schwach und nur der relativ geringen Menge an Neuschnee haben wir zu verdanken, dass sich die Lawinengefahr nicht stärker erhöht. Der Südwestwind wird jedoch Windlager aufbauen und an exponierten Lagen den Neuschnee vollständig bis zur alten Unterlage wegwehen. Bei der erwarteten Menge an Neuschnee erhöht sich die Lawinengefahr daher vor allem im Hochgebirge leicht.



Nächste Ausgabe: Donnerstag, 7. 3. 2019



Quelle: ARSO
         
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