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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 4.4.2014

Schneeverhältnisse 4.4.2014

4.04.2014
Bei sonnigem Wetter wandelt sich die Schneedecke um und setzt sich, tiefer talabwärts taut sie. Tagsüber wird der Schnee weich, nachts gefriert er wieder, außer in tiefen Lagen. In den Mulden des Hochgebirges ist der Schnee noch meistens schlecht umgewandelt. Gefrierhöhe bei etwa 2700 m ü. NN.



Erwähnenswerte Schneedecke reicht bis etwa 1300 m ü. NN, in Mulden bis etwa 900 m. Schneehöhe ist recht ungleichmäßig. Oberhalb etwa 2000 m in den Julischen Alpen zwischen 400 und etwa 600 cm, in 1500 m bis etwa 250 cm. Sonst in 1500 m 40 bis 120 cm Schnee, mehr in den westlichen Karawanken. Die Schneedecke ist in schattigen Hochgebirgslagen noch schlecht, sonst meist schon gut umgewandelt. Nachts und morgens ist sie vereist und hart, tagsüber wird sie meist weich, nur im Schatten bleibt sie meist vereist.

Lawinengefahr ist 2. Stufe, tagsüber erhöht sich unter Sonneneinfluss. Nur in tieferen Lagen ist sie 1. Stufe.

Die Schneedecke ist meist stabil. Das Risiko steigt vor allem gegen Mittag und Nachmittag an sonnigen Hängen, wo der Schnee durch die Sonne weich wird und instabil. Gefährlicher sind steile Hänge.

Auch in schattigen Hochgebirgslagen kann man besonders an windgepressten Stellen bei starker Zusatzbelastung eine Lawine auslösen. Spontanes Abgehen wird nicht erwartet.



Heute teilweise klar mit gelegentlich zunehmender Bewölkung. Sonne wirkt tagsüber auf die Stabilität der Schneedecke. Morgen bewölkt und auch neblig, gelegentlich leichter Schneefall. Schneefallgrenze zwischen 1900 und 2000 m ü. NN. Darüber fallen 5 bis etwa 15 cm Schnee. Mit der Unterlage verbindet er sich voraussichtlich schlecht, daher kann Neuschnee an steilen Hängen abrutschen.

Tiefer leichter Regen, der die Schneedecke zusätzlich anfeuchtet.

Es wird etwas kälter, Gefrierhöhe bei etwa 2400 m ü. NN. Unter etwa 2000 m können von steilen Hängen einzelne Nassschneelawinen abgehen. Am Sonntag weniger Bewölkung, daher wirkt die Sonne tagsüber wieder auf die Stabilität der Schneedecke.

Nächster Schneebericht wird am Montag, 7.4.2014 früh herausgegeben.



Allgemeine Lawinengefahr ist 2. Stufe nach europäischer Fünf-Stufen-Skala.



Quelle: ARSO
         
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