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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 4.4.2016

Schneeverhältnisse 4.4.2016

4.04.2016
BEWERTUNG DER LAWINENGEFAHR



Die Lawinengefahr ist MÄSSIG, Stufe 2, mittags und nachmittags steigt sie auf STUFE 3.



Die Schneedecke ist durch Tauwetter aufgeweicht und etwas weniger stabil. Bei klaren und ausreichend ruhigen Nächten friert der Schnee meist zu, tagsüber weicht er besonders auf sonnigen Hängen auf und die Gefahr steigt. Von steilen Hängen können sich spontan Nassschneelawinen lösen, auf steilen grasbewachsenen oder laubbedeckten Hängen sind Bodenlawinen von Nassschnee möglich. Schnee kann bei stärkerer Zusatzbelastung vor allem auf steileren Hängen ausgelöst werden.





SCHNERVERHÄLTNISSE und AKTUELLER SCHNEEDECKENZUSTAND



In den Bergen setzt sich das ziemlich sonnige und warme Wetter fort, gelegentlich mit mehrschichtiger Bewölkung hoch über den Gipfeln. Die Schneefallgrenze liegt über den höchsten Gipfeln. Bei windigem Wetter ist der Schnee auch nachts nicht gefroren, außer in geschützten Lagen im Hochgebirge. Tiefer unten taut der Schnee schnell, besonders auf sonnigen Hängen.



In den Julischen Alpen sind auf 2500 m 240 bis ca. 300 cm Schnee, auf 1500 m 110 bis ca. 220 cm. Sonst in unseren Bergen auf 1500 m 30 bis ca. 80 cm Schnee, weniger nach Osten. Erwähnenswerte Schneedecke beginnt in ca. 1000 m Seehöhe, auf sonnigen Hängen sogar oberhalb 1200 m.



Die Schneedecke ist morgens meist gefroren vor allem im Hochgebirge und in Frostmulden, tagsüber taut sie auf, außer bei weniger sonnigem Wetter in schattigen Lagen im Hochgebirge, wo Schnee bis ins frühe Nachmittag gefroren bleiben kann. Vor allem tiefer in der Mittellage bleibt der Schnee auch nachts meist aufgeweicht.





ERWARTETE WETTERENTWICKLUNG



Heute teils klar mit gelegentlich zunehmender Menge hoher, schichtiger Bewölkung, die sonst ziemlich durchsichtig ist, gelegentlich aber auch ziemlich dicht sein kann. Im Westen bilden sich Wolken entlang der Grate. Es weht kräftiger Südwestwind.



Morgen und Mittwoch ähnliches Wetter, nur der Wind lässt allmählich nach. Die Schneefallgrenze bleibt alle Tage hoch über den Gipfeln.





ENTWICKLUNGSTENDENZ DER SCHNERVERHÄLTNISSE



Die Schneedecke setzt sich schnell ab und taut in der Mittellage. Nachts höher und in geschützten Lagen friert sie zu, tagsüber weicht sie auf. Nur in der Nacht von Montag auf Dienstag ist es wegen Wind weniger wahrscheinlich, dass Schnee zufriert. ALLE TAGE IST DIE LAWINENGEFAHR VON MITTAG VORMITTAGS BIS SPÄTNACHMITTAG HÖHER als der Rest des Tages.





Nächster Bericht wird am MITTWOCH, 6.4.2016 vormittags herausgegeben.



Quelle: ARSO
         
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