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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 5.5.2021

Schneeverhältnisse 5.5.2021

5.05.2021
Die Lawinengefahr liegt auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala bei Stufe 2 - MÄSSIG.
Hauptprobleme: Windschnee, Nassschnee, Neuschnee
Gefahrenmuster: Frühlingssituation
Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Kälte

Gefahrenbewertung
Die Lawinengefahr ist derzeit oberhalb etwa 1700 m Seehöhe MÄSSIG, Stufe 2, tiefer hin GERING, Stufe 1. Neuerer Schnee ist größtenteils bereits abgegangen. Besonders gefährdet sind steile Südhänge, auf denen bei Sonnwetter tagsüber einzelne Nassschneelawinen ausgelöst werden können. Vor allem um Grate und Gipfel sowie in Mulden gibt es Platten, die sich bereits bei geringer Belastung lösen können. Windexponierte Stellen sind bis auf harten und stellenweise vereisten Untergrund abgetragen, weshalb im Hochgebirge oberhalb etwa 2000 m Gleitrisiko besteht.

Schneelage
Nach Schneefällen zu Wochenbeginn kühlte es zunächst stark ab, doch bereits am nächsten Tag erwärmte es sich wieder, heute liegt die Schneegrenze bereits bei etwa 2000 m über dem Meer. Neuer Schnee hat sich stark gesetzt, nur in schattigen Hochlagen ist er schlecht umgewandelt und stellenweise noch trocken oder vereist. Tiefer liegt er weich und nass, morgens krustig. Im Hochgebirge viele Platten, Grate hart und vereist. Tiefer Schnee nass.

Erwartete Wetterentwicklung
Das Wetter wird in den nächsten Tagen recht wechselhaft sein. Heute bis abends trocken, nur im westlichen Teil der Julischen Alpen bereits leichter Niederschlag. Dort bewölkt und neblig, anderswo vormittags noch etwas Sonne. Es weht starker Südwestwind. Abends greifen Niederschläge von Norden her den Großteil Sloweniens, die Schneegrenze sinkt rasch unter 1000 m Seehöhe. Morgen zunächst bewölkt und teils neblig, morgens und vormittags noch leichter Schneefall in den Bergen möglich. Nachmittags Rissigkeit. Wind schwach südlich, Schneegrenze vormittags bei etwa 1300 m Seehöhe, nachmittags steigt die 0-°C-Grenze rasch. Freitag zunächst teils sonnig, tagsüber Bewölkung in den Hügeln. Nachmittags Niederschläge von Norden, bis Nacht ausdehnend nach Süden. Schneegrenze zunächst bei etwa 2100 m, sinkt rasch unter 1200 m, rasch wieder Abkühlung. Verstärkter Südwestwind. Wochenende sonnig und rasch wieder wärmer.

Tendenz Schneelage
Wegen gelegentlicher Niederschläge wechseln sich die Schneeverhältnisse täglich. Neuer Schnee verbindet sich voraussichtlich gut mit dem Untergrund, größere Spontaneinstiege sind nicht zu erwarten. Südwestwind baut Aufwinde und Überhänge auf. Bis Freitag inklusive wenig Sonne, daher kein wesentlicher Einfluss auf Lawinenlage. Durch schnelle und deutliche Temperaturwechsel setzt sich neuer Schnee relativ rasch, nur im Hochgebirge oberhalb etwa 1900 m lagert er sich an und bleibt meist trocken und weich. Tiefer alles von nass-weich bis krustig und vereist. Im Großen und Ganzen nimmt die Gefahr allmählich ZU. Besonders Wochenende bei erneuter deutlicher Erwärmung lösen sich Nassschneelawinen wieder, die Schneedecke destabilisiert sich tagsüber in der Sonne, neuer Schnee nass und setzt sich rasch.

Nächste Ausgabe: Freitag, 7.5.2021

Quelle: ARSO
         
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