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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 5. 2. 2024

Schneeverhältnisse 5. 2. 2024

5.02.2024
Allgemeine Gefahrenstufe - Montag, 5. 2. 2024
Die Gefahr beträgt Stufe 2 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - MAßIG.
Hauptproblem: Windschnee, Nasser Schnee
Gefahrenmuster: Frühjahrssituation

Risikobewertung
Die Lawinengefahr ist GERING, Stufe 1, erhöht sich jedoch tagsüber auf sonnenexponierten Hängen im Hochgebirge durch Sonneneinwirkung. Die Schneedecke ist meist stabil und gut verbunden. Daher können von späten Vormittag bis späten Nachmittag auf steilen Hängen kleine Nassschneelawinen abgehen oder durch Wanderer oder Tourengänger ausgelöst werden. Besonders um Grate und Sättel gibt es noch Bereiche mit Windschnee, wo bei starker Belastung eine kleine Plattenlawine ausgelöst werden kann. Zahlreiche Bereiche, vor allem an nördlich exponierten Hängen, sind hart und vereist, dort besteht hohes Abrutschrisiko.

Schneeverhältnisse
Auf sonnenexponierten Hängen hat sich der Schnee an sonnigen Tagen zugesintert und nachts gefroren, an ausgeprägten Südhängen gibt es immer mehr kahle Stellen. Die Schneedecke ist grossenteils gut eingesetzt. In schattigen Lagen ist der Schnee krustig und friert meist wieder auf, vereinzelt ist noch etwas Trockenschnee vorhanden. Windexponierte Lagen im Hochgebirge sind hart und vereist, stellenweise aufgeweht bis zum Boden oder bis zur alten harten Unterlage. Alte Platten sind noch vorhanden und meist gut mit dem Untergrund verankert.

Erwartete Wettersituation
Heute, Montag, ziemlich dichte cirrostratusartige Bewölkung, die nachmittags abnimmt. Schwacher bis mäßiger Nordwestwind. 0 °C bei ca. 2700 m ü. NN. Morgen in den westlichen und südlichen Julischen Alpen Bewölkung mit Obergrenze bei ca. 1600 m ü. NN. Einige Wolken können sich auch anderswo bilden, höher oben vorwiegend etwas cirrostratusartige Bewölkung. Schwacher, stellenweise mäßiger Westwind. Nullgradgrenze kann etwas höher liegen. Mittwoch in den östlichen Karawanken und auf dem Pohorje teils klar, hier und da etwas Bewölkung entlang der Grate. Sonst meist bewölkt und neblig, Gipfel oberhalb ca. 2100 m können aus der Wolkendecke ragen. Schwacher bis mäßiger Westwind. Nullgradgrenze zwischen 1800 und 2300 m ü. NN, weiter östlich etwas höher.

Entwicklungstendenz der Schneeverhältnisse
Schneeverhältnisse und Lawinenlage ändern sich nicht wesentlich. Weniger nächtliches Einfrieren, Sonne wirkt tagsüber hauptsächlich heute und morgen auf die Schneedecke, Mittwoch meist nur im östlichen Teil unserer Berge. Schnee wandelt sich langsam auch im Hochgebirge um. Erwartet wird, dass er sich zumindest etwas zusetzt auch in schattigen Hochgebirgslagen. Bei leichter Abkühlung Mittwoch friert er dort ein, mehr Kruste. Gegen Mitte der Woche nimmt die Lawinengefahr allmählich etwas ab, durch zunehmende Bewölkung kein Tagesgang mehr (schlechtere Bedingungen mittags und nachmittags).

Nächste Ausgabe: Mittwoch, 7. 2. 2024

Quelle: ARSO
         
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