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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 6.1.2020

Schneeverhältnisse 6.1.2020

6.01.2020
Gefahr ist 2. Stufe auf der europäischen 5-stufigen Skala - MÄSSIG.

Hauptproblem: Windschnee, Nassschnee

Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost



Gefahrenlage

Die Lawinengefahr ist derzeit im Hochgebirge oberhalb ca. 1800 m Seehöhe MÄSSIG, Stufe 2, tiefer meist GERING, Stufe 1. Gefährdet sind steilere Hänge mit Windschnee, wo bei größerer Belastung Plattenlawinen ausgelöst werden können. Am Tag steigt besonders auf sonnigen und steilen grasbewachsenen Hängen die Gefahr von Nassschneelawinen. Unter ca. 1800 m liegt deutlich weniger Schnee, daher ist dort die Lawinengefahr gering.



Schneeverhältnisse

Die Schneedecke ist besonders an sonnen- und windexponierten Lagen krüstig und hart. Schnee auf Gipfeln und Graten ist stark verfrachtet, oft bis zur vereisten Unterlage. Oberhalb 2200 m und in schattigerem Gelände gibt es noch Bereiche mit schlecht umgewandeltem Schnee. Es gibt auch reichlich Windschnee in Form von Schneeverwehungen und -wechten.



Erwartete Wetterentwicklung

Heute meist klar. Schwacher bis mäßiger Nordwind. Mittags Temperatur auf 1500 m um 0, auf 2500 m um -3 °C. Dienstag zunächst meist klar, mittags und nachmittags zunehmende mittlere und hohe Bewölkung. Schwacher bis mäßiger Nordwestwind. Auf 1500 m um 4, auf 2500 m um -1 °C. Abends etwas kühler. Mittwoch klar. Schwache Winde wechselnder Richtung. Temperaturinversion verstärkt sich wieder. Mittags auf 1500 m um 3, auf 2500 m um 0 °C.



Entwicklungstendenz der Schneeverhältnisse

Durch die Erwärmung setzt sich die Schneedecke auf sonnigen Lagen schneller ab und wandelt um, besonders auf ausgeprägten Südhängen taut auch Schnee ab. Schnee friert nachts wieder ein. Vereiste Flächen nehmen zu, daher Rutschgefahr. In schattigen Lagen bleiben die Schneeverhältnisse weitgehend unverändert. Auf ausgeprägten sonnigen Lagen, besonders steilen grasbewachsenen Hängen, steigt mittags die Nassschneelawinengefahr. Auch im Hochgebirge können noch Plattenlawinen ausgelöst werden. Die Lawinengefahr bleibt somit oberhalb 1800 m MÄSSIG, Stufe 2.



Nächste Ausgabe: Donnerstag, 9. 1. 2020



Quelle: ARSO
         
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