Schneeverhältnisse 6.12.2013
6.12.2013
Eine Woche trockenen und sonnigen Wetters liegt hinter uns. In Höhenlagen hat es sich allmählich erwärmt. Auf Südabhängen hat der Schnee versintert und nachts gefroren, eine Oberkruste hat sich gebildet und verstärkt. In schattigen Lagen und im Hochgebirge ist der Schnee größtenteils trocken und schwach umgewandelt geblieben.
Im Hochgebirge der Julischen Alpen herrschen 90 bis ca. 130 cm Schnee, in 1500 m, auch anderswo in unseren Bergen, bis ca. 50 cm.
Viele Windkissen und kleinere Lawinen, an windexponierten Stellen ist der Schnee stellenweise stark ausgefegt, sogar bis blank. Bedeutende Schneebedeckung reicht bis ca. 1100 m Seehöhe, vor allem in den Juliern sogar etwas tiefer. Schnee ist trocken, vor allem an sonnigen Stellen und in tieferen Lagen krustig und durch Wind stellenweise vereist. Lawinengefahr im Hochgebirge 2, unter ca. 1800 m 1. Besonders gefährdet windgefüllte Stellen und steile Hänge, insbesondere in Mulden. Spontane Lawinen nicht zu erwarten, an kritischen Stellen aber können Sie rasch Lawinen meist kleiner Ausdehnung auslösen.
Auch Wochenendende trocken, wolkiger vor allem Sonntag und Montag. Schneefallgrenze heute unter 1000 m, Sonntag strömt wärmere Luft zu und liegt bei ca. 1300 m, Montag über 2000 m. Vor allem heute und morgen, Samstag, gelegentlich starker Nord- bis Nordwestwind.
Schneedecke wandelt sich nur langsam um, Wind verstärkt Oberkruste.
Lawinengefahr ändert sich nicht.
Nächster Schneebericht erscheint Dienstag, 10.12.2013.
Allgemeine Lawinenstufe 2 nach europäischer Fünfstufen-Skala.
Quelle: ARSO