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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 6.4.2015

Schneeverhältnisse 6.4.2015

6.04.2015
Die Lawinengefahr liegt derzeit bei Stufe 1.



Die Schneedecke ist bereits recht stabil, die oberste Schneeschicht auf der alten, krustigen Unterlage ist etwas instabil, tiefer unten ist der alte Schnee bis zum Boden durchnässt.



Das Risiko ist gering. Spontan können sich nur kleine Schneebrettablösungen und Sulzflügen lösen. Ein Lawinenabgang ist nur auf sehr seltenen steilen Hängen und vor allem bei starker Mehrbelastung möglich.



SCHNERVERHÄLTNISSE



In den Bergen war es in den letzten Tagen gelegentlich recht windig, größere Mengen neuen Schnees gab es nicht, es blieb kalt, die Schneehöhengrenze lag stets unter 1500 m ü. NN.

Die oberste Schneeschicht hat sich umgewandelt, die Kruste hat sich verstärkt, teils auch durch Wind, auf sonnseitigen Mittelhanglagen auch durch tägliche Erwärmung durch die Sonne.



Die Schneehöhe ist recht ungleichmäßig. In den Julischen Alpen in 2500 m ü. NN bis ca. 210 cm Schnee, in 1500 m bis ca. 90 cm. Sonst in unseren Bergen weniger Schnee, in 1500 m bis ca. 30 cm. Erhebliche Schneedecke reicht meist bis ca. 1100 m ü. NN, auf sonnseitigen Hängen meist oberhalb ca. 1400 m.



AKTUELLER SCHNEEDECKENZUSTAND



Die Schneedecke liegt in höheren Lagen meist krustig, unter ca. 2000 m und an windexponierten Stellen hauptsächlich hart und stellenweise vereist, Schnee abgetragen bis zur alten Unterlage. Tagsüber weicht der Schnee bei möglichem Sonnenschein auf sonnseitigen Hängen etwas auf, vor allem im Mittelhangbereich.



ERWARTETE WETTERENTWICKLUNG



Heute bildet sich wechselnde Bewölkung, Schneeschauer und möglicherweise Gewitter treten auf. Der Nordwind frisch wieder auf. Morgen teilweise klar, mittwoch gelegentlich wieder mehr Bewölkung, aber meist ohne Niederschlag. Die Schneehöhengrenze steigt erst mittwoch über 1500 m ü. NN.



ENTWICKLUNGSTENDENZ DER SCHNERVERHÄLTNISSE



Lawinenlage ändert sich kaum. Lawinengefahr hält sich wegen kaltem und windigem Wetter auf Stufe 1.

Erst mittwoch kann sich tagsüber auf sonnseitigen Hängen die Schneedecke besonders unter ca. 2000 m erwärmen und bedingt instabil werden.







Nächster Bericht erscheint dienstags, 7.4.2015.



Quelle: ARSO
         
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