Schneelawinenlage
Montag, 6. 4. 2026
Gefahrenstufe Montag, 6. 4. 2026 Uhr
Gefahrenstufe 2 – mäßig
Südliche Julische Alpen, Zentrale Julische Alpen, Östliche Julische Alpen, Westliche Julische Alpen, Kamnische Alpen, Savinjische Alpen und Koroška, Westliche Karawanken, Zentrale Karawanken
Windschnee
Die Hauptgefahren stellen neuer und Windschnee dar. Die Stabilität der Schneedecke ist vor allem in concaven Lagen und Gräben geringer, wo die Mächtigkeit des frischen Schnees durch Schneelagerungen größer ist.
Neben neuem Schnee können lokal tieferliegende schwache Schichten im Schnee Probleme bereiten. Solche schwachen Schichten sind häufiger auf sonnigen Hängen oberhalb des Waldes. Bei starker Belastung, die die Tragfähigkeit dieser Schichten überschreitet, kann auch eine mittelgroße Lawine ausgelöst werden.
Schneedecke
Gefahrenmuster
dp.4: Abkühlung nach Wärme / Erwärmung nach Kälte
Während des letzten Schneefalls wehte starker Nordwind, der an vielen Stellen den Schnee bis zur alten Basis abtrug, in Lee-Seiten jedoch Schneehaufen bildete. Diese liegen stellenweise auf einer Schicht Reifkristalle, die eine potenziell gefährliche schwache Schicht darstellt. Lokal sind Reifkristallschichten 5-10 cm dick, stellenweise mehr.
In der alten Schneedecke sind die Schichten meist gut verbunden. Tief unter der Oberfläche treten mehrere schwache Schichten von Reif und facettierten Körnern auf, häufiger auf sonnigen Hängen.
Wetter
Montag meist sonnig, tagsüber Entwicklung von Kumuluswolken. In 1500 m ca. 13, in 2000 m ca. 8 °C. Nullgradgrenze über den höchsten Gipfeln. Wind nimmt ab.
Aussichten
Die Lawinengefahr bleibt ähnlich, montags mittags und nachmittags sind etwas mehr spontan ausgelöste Lawinen von nassem, nicht haftendem Schnee zu erwarten.
Dienstag sonnig und warm.
Gefahrenstufe Montag, 6. 4. 2026 Uhr
Gefahrenstufe 1 – gering
Notranjska und Kočevsko, Javorniki und Snežnik
Windschnee
Die Hauptgefahr stellt Windschnee dar. Die Stabilität der Schneedecke ist vor allem in concaven Lagen und Gräben geringer, wo die Mächtigkeit des frischen Schnees durch Schneelagerungen größer ist.
Schneedecke
Gefahrenmuster
dp.4: Abkühlung nach Wärme / Erwärmung nach Kälte
Während des letzten Schneefalls wehte starker Wind aus nördlichen Richtungen oberhalb der Waldgrenze, der an vielen Stellen den Schnee bis zur alten Schneedecke bzw. zum Boden abtrug, in Lee-Seiten jedoch Schneehaufen aufbaute. Diese entstanden stellenweise auf einer Schicht gefallener Reifkristalle, die eine potenziell gefährliche schwache Schicht darstellt. Lokal sind Reifkristallschichten 5-10 cm dick, stellenweise mehr.
Wetter
Montag meist sonnig, tagsüber Entwicklung von Kumuluswolken. In 1500 m ca. 13, in 2000 m ca. 8 °C. Nullgradgrenze über den höchsten Gipfeln. Wind nimmt ab.
Aussichten
Die Lawinengefahr bleibt ähnlich.
https://www.hribi.net/snezne_razmere_v_gorah Quelle: ARSO