Schneeverhältnisse 9.12.2016
10.12.2016
Allgemeine Gefahrenstufe - Freitag, 9.12.2016
Die Lawinengefahr beträgt Stufe 1 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - GERING.
Hauptproblem:
Risikobewertung
Die Lawinengefahr ist Stufe 1, GERING. Gefährlicher sind nur windgepresste Stellen an steileren Hängen, wo bei stärkerer Zusatzbelastung noch eine kleine Plattenlawine ausgelöst werden könnte. Die Schneedecke ist meist hart und stellenweise vereist, daher hohes Rutschrisiko.
Schneeverhältnisse
In Höhenlagen hat es sich stark aufgehellt, aber die Luft war trocken und die Erwärmung hat die Schneedecke kaum beeinflusst. Die Schneedecke bleibt relativ stabil, hart und stellenweise vereist, nur in Mulden ist sie stellenweise mit einer Kruste bedeckt, die einen Menschen nicht trägt.
Erwartete wetterliche Entwicklung
Trockenes Wetter setzt sich fort. Die Temperaturumkehr hält bis Sonntag inklusive an. Sonntag Nachmittag kühlt es langsam ab, bis dahin liegt die Schneefallgrenze über unseren höchsten Gipfeln. Die Luft bleibt trocken, sodass der Schnee tagsüber nur auf Südabhängen etwas weicher wird. Bis Montagmorgen sinkt die Schneefallgrenze unter 2000 m ü. NN.
Tendenz der Schneeverhältnisse
Die Schneedecke bleibt stabil und stellenweise vereist, Lawinengefahr GERING. Rutschgefahr durch harte und stellenweise vereiste Schneedecke sowie an ausgehenden Graten bleibt bestehen.
Nächste Ausgabe: Montag, 12.12.2016
Quelle: ARSO