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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 9.4.2012

Schneeverhältnisse 9.4.2012

9.04.2012
Am Samstag und Sonntag war es in den Bergen meist bewölkt mit gelegentlichen Niederschlägen. Zunächst schneite es oberhalb etwa 1500 m Seehöhe, in der Nacht zum Sonntag sank die Schneefallgrenze bis in die höheren Täler. In den Julischen Alpen und westlichen Karawanken fiel insgesamt 15 bis 40 cm Schnee, anderswo in unseren Bergen 10 bis ca. 20 cm. Während des Schneefalls schuf der wechselnde Wind vor allem im Hochgebirge Windkissen. Bereits während des Schneefalls rutschten kleinere Lawinen ungebundener Schnee von steilen Hängen.

Die verdichtete Schneedecke reicht bis etwa 1000 m Seehöhe, stellenweise tiefer, aber es ist wenig Schnee. Der neue Schnee ist weich und leicht. An windexponierten Stellen ist der neue Schnee stellenweise bis zur alten Unterlage weggeweht. Insgesamt auf 1500 m Seehöhe 10 bis 30 cm Schnee, auf 2500 m in den Juliern bis 150 cm. Lawinengefahr vor allem in den Julischen Alpen oberhalb ca. 2000 m Stufe 3, anderswo im Hochgebirge Stufe 2, tiefer Stufe 1. Besonders gefährdet sind steile Hänge, wo sich auch eine spontane Lawine neuen Schnees lösen kann.

Heute und morgen trocken, meist sonnig. Die Hangnull steigt heute allmählich auf ca. 1400 m Seehöhe, morgen auf ca. 1800 m. Die Sonne taut sonnige Hänge und Plateaus, wo der Schnee nachts zufriert und dadurch krustig wird.

Tiefer unten taut der Schnee. Die Schneedecke setzt sich langsam ab, wandelt sich um und stabilisiert sich. Die Lawinengefahr steigt tagsüber bei stärkerer Sonneneinstrahlung.

Neuer Bericht wird am Mittwoch, 11.4.2012, herausgegeben.



Allgemeine Lawinengefahr Stufe 3 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala.



Quelle: ARSO
         
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