Schneeverhältnisse 9.4.2014
9.04.2014
Am Montag und Dienstag herrschte sonniges Wetter vor. Die Schneegrenze lag bei etwa 2800 m ü. M. Die Schneedecke taute tagsüber auf, fror nachts zu. In tieferen Lagen schmolz sie. Bis heute Morgen fiel mit dem Übergang einer Kaltfront im Hochgebirge 5 bis 10 cm Schnee, die Schneegrenze sank auf etwa 1900 m ü. M.
Erhebliche Schneedecke reicht auf sonnigen Hängen bis etwa 1400 m ü. M., in schattigen Bereichen bis etwa 900 m. Die Schneehöhe ist ziemlich ungleichmäßig. Oberhalb etwa 2000 m in den Julischen Alpen liegt der Schnee zwischen 400 und etwa 600 cm, in 1500 m von 200 bis etwa 300 cm. Sonst bei 1500 m von 30 bis 110 cm Schnee, mehr in den westlichen Karawanken. Die Schneedecke ist meist gut umgewandelt. Nachts gefriert der Schnee und morgens ist die Schneedecke meist hart, tagsüber bei sonnigem Wetter wird sie meist weich, nur im Schatten im Hochgebirge bleibt sie gefroren.
Die Lawinengefahr ist morgens und vormittags 1. Stufe, tagsüber steigt sie unter Soneneinfluss leicht an.
Die Schneedecke ist meist stabil. Das Risiko steigt leicht an, besonders gegen Mittag und Nachmittag auf sonnenexponierten Hängen, wo durch Sonne der Schnee weich wird und instabil. Gefährlicher sind steile Hänge. Mittags können Platten auf Graten abrutschen. Tiefer können einzelne Grundlawinen von nassem Schnee auftreten.
Donnerstag meist sonnig, mittags und nachmittags etwas cirriforme Bewölkung und einzelne Gipfel können zeitweise bewölkt sein. Möglich einzelne schwache Schauer. Schneegrenze steigt leicht über 2000 m. In der Nacht auf Freitag in östlichen und mittleren Gebieten vorübergehend leichte Niederschläge, in östlichen Karawanken und Kamnischko-Savinja-Alpen können bis zu wenigen cm Schnee fallen. Lawinenlage ändert sich daher nicht.
Nächster Schneebericht wird am Freitag, 11.4.2014 nachmittags herausgegeben.
Allgemeine Lawinengefahr 1. Stufe nach europäischer 5-stufiger Skala.
Quelle: ARSO