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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse in den Bergen 1.2.2013

Schneeverhältnisse in den Bergen 1.2.2013

1.02.2013
Ab Mittwoch war das Wetter in den Bergen meist sonnig und ziemlich warm.

Die Luft war trocken, daher weichte der Schnee tagsüber nur an sonnigen Hängen und auf Plateaus auf, in schattigen Lagen blieb er trocken oder gefroren.

Der Schnee setzte sich und wandelte sich um, nur in schattigen Lagen blieb er schlecht umgewandelt.

Die Schneedecke reicht meist noch bis in die Tieflagen. Der Schnee ist an der Oberfläche meist mit einer Kruste bedeckt, die durch tägliches Erwärmen und nächtliches Gefrieren entstanden ist, im Hochgebirge auch durch Wind. An vielen Stellen trägt sie das menschliche Gewicht. In schattigen Lagen ist der Schnee noch meist trocken und auch weich. An windausgesetzten Stellen im Hochgebirge gibt es zahlreiche Verwehungen. Auf 2500 m gibt es in den Julischen Alpen bis zu etwa 230 cm Schnee, auf 1500 m bis zu etwa 120 cm. Anderswo in unseren Bergen gibt es auf 1500 m 30 bis etwa 50 cm Schnee. Auf 1000 m ist die Schneedecke bis zu etwa 30 cm dick.

Die Lawinengefahr ist meist Stufe 2. Sie erhöht sich tagsüber etwas an sonnigen Hängen, wo die Schneedecke durch Erwärmung und Sonneneinwirkung etwas labiler wird. Unter einer Höhe von etwa 1000 m ist die Gefahr meist Stufe 1. Gefährlich sind vor allem Stellen mit aufgewehtem Schnee sowie steilere Hänge, wo Sie durch Belastung der Schneedecke eine Lawine auslösen können. Spontane Lawinen, außer einigen kleineren Abgängen, erwarten wir nicht.

Heute wird es noch meist sonnig sein, aber von Westen her wird es sich bewölken. Es wird noch warm sein, die Frostgrenze wird auf einer Höhe von etwa 2700 m liegen. Nachts werden sich Niederschläge einstellen, die sich morgen verstärken und voraussichtlich am Sonntagmorgen enden. Die Schneefallgrenze wird zunächst auf einer Höhe zwischen 1000 und 1400 m liegen, wird aber tagsüber allmählich sinken und um die Mitte des Nachmittags wird es bis in die Tieflagen schneien. In den Julischen Alpen wird bis zu etwa 40 cm Schnee fallen, etwas weniger in den westlichen Karawanken, anderswo meist von 10 bis guten 20 cm. Es wird auf eine krustige Unterlage schneien, daher wird sich der neue Schnee darunter besser verbinden unter etwa 1500 m, wo zunächst auch etwas Regen fallen wird oder der Schnee feuchter sein wird, höher wird die Bindung zwischen neuem und altem Schnee schwächer sein. Daher wird sich die Lawinengefahr vor allem im Hochgebirge erheblich erhöhen, im Mittelgebirge etwas weniger. Den Besuch der Berge am Wochenende raten wir daher ab.

Der neue Bericht wird am Montag, 4.2.2013 herausgegeben



Die allgemeine Lawinengefahr ist Stufe 2 auf der europäischen Fünfstufenskala.



Quelle: ARSO
         
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