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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse in den Bergen 1.3.2013

Schneeverhältnisse in den Bergen 1.3.2013

1.03.2013
Seit Mittwoch war es in den Bergen trocken und meist bewölkt sowie neblig. Die 0-°C-Grenze lag auf ca. 1300 m ü. NN, dazwischen auch tiefer gesunken, heute aber bis ca. 1700 m gestiegen. Die Schneedecke sackte ein und wandelte sich langsam um, tiefer tauten auch. Von steilen Hochgebirgsflanken lösten sich einzelne kleine Lawinen, tiefer wurden auch einige Grundlawinen von nassem Schnee beobachtet. An der Oberfläche bildete sich Kruste.

Auf 2500 m in den Julischen Alpen bis ca. 360 cm Schnee, auf 1500 m bis 250 cm und auf 1000 m ca. 120 cm. Sonst in unseren Bergen auf 1500 m 100 bis 140 cm, auf 1000 m bis ca. 110 cm. Unter 1000 m sackte die Schneedecke stark ein.

Die Schneedecke ist meist mit dünner Kruste bedeckt, in tieferen Lagen aber matschig und weich. Nachts gefriert sie. An windexponierten Stellen stark verdichtet. Ausgedehnte Felder mit aufgehäuftem Schnee. Zahlreiche Lawinenbalken an Graten.

Die Lawinengefahr hat sich meist auf Stufe 2 reduziert, die tagsüber aber besonders an sonnigen Hängen durch Sonneneinstrahlung zunimmt. Die Oberkruste verstärkt sich. Nachts friert der Schnee ein, tagsüber wird er außer in schattigen Lagen nass.

Der Schnee wandelt sich und sackt schneller ein, nur in Mulden langsamer.

Trockenes und sonniges Wetter hält an. Nach dem morgigen Übergangskühlung, bei der die 0-°C-Grenze vorübergehend unter 1000 m fällt, erwärmt es sich schon am Sonntag wieder auf heutiges Niveau.

Der Schnee wandelt sich weiter um und sackt ein sowie tiefer tauend.

Nachts friert er ein und morgens bildet sich stellenweise Vereisung.

Tagsüber wird der Schnee durch Sonne nass und weich, die Möglichkeit von Risslawinen steigt an sonnigen Hängen.

Neues Bulletin wird am Montag, 4.3.2013 herausgegeben



Allgemeine Lawinengefahr beträgt Stufe 2 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala.



Quelle: ARSO
         
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