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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse in den Bergen 15.2.2011

Schneeverhältnisse in den Bergen 15.2.2011

15.02.2011
Seit Freitag gab es in den Bergen keine nennenswerten Niederschläge. Zunächst war es warm, dann kühlte es ab und die Frostgrenze sank bereits gestern Morgen unter 1000 m. Die Schneedecke blieb daher gefroren.

In den Julischen Alpen auf 2500 m bis etwa 340 cm Schnee, auf 1500 m bis etwa 90 cm. Anderswo in unseren Bergen auf 1500 m etwa 15 cm Schnee. Sonnenseitige Hänge sind an vielen Stellen fast bis 1500 m aper. Die Oberfläche ist meist mit einer Kruste bedeckt, die meist das menschliche Gewicht trägt. In schattigen Lagen gibt es stellenweise noch Pulver, eine eventuelle Kruste ist dünner. An windexponierten Stellen sowie in schattigen Lagen in niedrigeren Höhen ist der Schnee stellenweise vereist.

Die Lawinengefahr ist Stufe 1. Größer ist die Gefahr von Ausrutschern auf harter, gefrorener Kruste vor allem in niedrigeren Höhen sowie an sonnenseitigen Hängen und an abgeblasenen Stellen.

Bis Freitag bleibt bewölktes Wetter. Morgen schneit es in den Julischen Alpen, westlichen Karawanken und bis zum Abend auch im größeren Teil unserer Berge. Am Donnerstag hört der Schneefall auf, gelegentlich schneit es nur noch in den Julischen Alpen und westlichen Karawanken. Der neue Schnee wird sich schlecht mit der krustigen Unterlage verbinden. Die Lawinengefahr wird steigen.

Sie wird nur von der Menge des neuen Schnees abhängen. Am meisten wird es in den westlichen Julischen Alpen geben, wo bis Donnerstagabend auch etwa 50 cm fallen können, anderswo von 10 bis 30 cm, weniger im östlichen Teil unserer Berge.

Während des Schneefalls wird mäßiger Süd- bis Südostwind vorherrschen, der Verwehungen bilden wird. Bis Donnerstag wird die Lawinengefahr voraussichtlich auf Stufe 3 in den Julischen Alpen und westlichen Karawanken steigen, anderswo auf Stufe 2.

Der nächste Bericht wird am Freitag, den 18. Februar, herausgegeben.



Die allgemeine Lawinengefahr ist gering, d.h. Stufe 1 auf der europäischen fünfstufigen Skala.



Quelle: ARSO
         
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