Schneeverhältnisse in den Bergen 15.3.2017
15.03.2017
Allgemeine Lawinengefahrenstufe - Mittwoch, 15. 3. 2017
Die Gefahr ist Stufe 2 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - MÄSSIG.
Hauptproblem: schwache Schichten
Gefahrenmuster: Frühlingssituation
Gefahrenbewertung
Die Lawinengefahr über etwa 1400 m Meereshöhe ist MÄSSIG, Stufe 2, tiefer in der Regel GERING, Stufe 1. Gegen Mittag und am Nachmittag befeuchtet sich durch Sonneneinwirkung auf sonnigen Hängen die Schneedecke und der Deckel wird dadurch etwas labil. Besonders gefährdet sind steile Hänge sowie windverfrachtete Stellen an allen Richtungen der Grate. An windoffenen Stellen ist die Schneedecke stellenweise hart und teilvergisst, daher besteht dort auch Sturzgefahr.
Schneelage
Meist sonniges Wetter hält an. Gestern lag die 0-°C-Grenze um 1900 m Meereshöhe, heute etwas höher. Die Schneedecke ist meist krustig oder vereist und hart, in Hochmulden ist der Schnee stellenweise noch weich. An windoffenen Lagen stark abgetragen, stellenweise durch Wind auch verhältnismäßig hart. Tagsüber weicht der Schnee an sonnigen Stellen auf.
Erwartete wetterliche Entwicklung
Sonniges Wetter dominiert, gelegentlich etwas mehr Bewölkung vor allem im östlichen Teil unserer Berge. 0-°C-Grenze um 2300 m Meereshöhe. Im Hochgebirge weht gelegentlich mäßiger Wind aus nördlichen Richtungen.
Entwicklungstendenz der Schneelage
Tagsüber nass außer in schattigen Hochlagen, nachts gefriert es. Die Kruste wird fester, in Hochmulden kann der Schnee noch weich bleiben. Morgens und vormittags ist die Schneedecke vielerorts hart und teilvergisst, daher auch Sturzgefahr. Die Schneedecke ist verhältnismäßig stabil, nur mittags und nachmittags an sonnigen Hängen sowie in schattigen Hochlagen, besonders an windverfrachteten Stellen, potenziell etwas labil. Dort können Sie bei starker Mehrbelastung Lawinen auslösen.
Nächste Ausgabe: Freitag, 17. 3. 2017
Quelle: ARSO