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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse in den Bergen 23.2.2011

Schneeverhältnisse in den Bergen 23.2.2011

24.02.2011
Am Freitag, Samstag und an den meisten Teilen des Sonntags war das Wetter in den Bergen trocken. Es kühlte sich allmählich ab und die Schneehöhengrenze sank bis Sonntag auf eine Höhe von rund 500 m ü. NN. Am Sonntagabend begann es leicht zu schneien, bis Montagmorgen fiel jedoch nur bis zu 5 cm Schnee. Die Schneedecke wandelte sich freitags und samstags an sonnigen Hängen um, tagsüber benetzte sie sich, nachts fror sie ein und die Oberkruste verstärkte sich. An schattigen Hängen war die Umwandlung langsamer.

In den Julischen Alpen sind auf 2500 m bis ca. 360 cm Schnee, auf 1500 m ca. 140 cm. Andereswo in unseren Bergen auf 1500 m ca. 30 cm Schnee. Die dünne Schneedecke reicht bis in die Tieflagen. Der Schnee ist meist mit einer Kruste bedeckt, die das Gewicht eines Menschen nicht trägt. In Mulden ist der Schnee stellenweise noch weich. Auf der Kruste liegen ein paar Zentimeter Neuschnee.

An windexponierten Stellen ist die Schneedecke stark ausgetragen bis auf harten, teils vereisten Untergrund.

Die Lawinengefahr ist in den Julischen Alpen und westlichen Karawanken stellenweise noch 3. Stufe, anderswo 1. bis 2. Stufe.

Gefährlich sind vor allem windverfrachtete Stellen und steilere Hänge. In den Julischen Alpen und westlichen Karawanken können sich noch einzelne mittelgroße Lawinen neuen, trockenen Schnees von ausreichend steilen Hängen lösen. Meist löst sich die Lawine jedoch unter Zusatzbelastung durch Skifahrer oder Fußgänger aus.

Es bleibt kalt. Die Temperatur in den Bergen bleibt durchgehend unter null. Bis Samstag trocken. Im Hochgebirge, zunächst auch tiefer, weht böiger Nordwind, der jedoch keine größeren neuen Verfrachtungen erzeugt. Die Schneedecke wandelt sich langsam um und setzt sich, die Lawinengefahr nimmt allmählich ab.

Das nächste Bulletin wird am Freitag, 25. Februar, herausgegeben.



Allgemeine Lawinengefahr ist mäßig, d.h. 2. Stufe auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala.



Quelle: ARSO
         
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