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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse in den Bergen 23.3.2011

Schneeverhältnisse in den Bergen 23.3.2011

23.03.2011
Das sonnige Wetter hält an. In den Höhen ist wärmere Luft eingeströmt. Die Schneegrenze ist bis heute auf etwa 2000 m Meereshöhe gestiegen. Die Schneedecke sackt langsam ab und wandelt sich um. An sonnigen Hängen taut der Schnee tagsüber und friert nachts.

In den Julischen Alpen sind auf 2500 m bis ca. 420 cm Schnee, auf 1500 m bis ca. 120 cm. Am meisten Schnee liegt im Posočje. Sonst in unseren Bergen auf 1500 m noch bis 10 cm Schnee. Der Schnee im Hochgebirge ist meist mit einer Kruste bedeckt, die das Gewicht eines Menschen nicht trägt. Nur stellenweise in schattigen Mulden ist der Schnee noch trocken und weich. Tiefer, wo es geregnet hat, ist der Schnee gefroren und vereist. Viele Windkissen.

Die Lawinengefahr ist im Hochgebirge überall meist 2. Stufe. Tiefer, wo wenig Schnee liegt, ist die Gefahr 1. Stufe.

Tagsüber weicht der Schnee an sonnigen Hängen auf und damit steigt die Möglichkeit, eine Lawine auszulösen. Eine Lawine kann durch zusätzliche Belastung der Schneedecke vor allem an steileren Hängen und an windgepressten Stellen ausgelöst werden. Besonders morgens und vormittags besteht auch Rutschgefahr an verharschten Stellen und tiefer, wo letzte Woche kein Schnee fiel.

Bis Freitag sonnig und etwas wärmer. Die Schneedecke wandelt sich weiter um und stabilisiert sich langsam. Die Oberkruste verstärkt sich. In schattigen Lagen bleibt der Schnee meist trocken.

Nächster Bericht erscheint am Freitag, 25. März.



Allgemeine Lawinengefahr 2. Stufe nach europäischer Fünf-Stufen-Skala.



Quelle: ARSO
         
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