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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse in den Bergen 3.2.2017

Schneeverhältnisse in den Bergen 3.2.2017

3.02.2017
Allgemeine Gefahrenstufe - Freitag, 3. 2. 2017

Gefahrenstufe 3 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - BEACHTLICH.

Hauptproblem: Neuschnee, Windschnee

Gefahrenmuster: Kaltes Wetter, schlecht haftender frischer Schnee mit Wind

Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost



Risikobewertung

Die Lawinengefahr hat sich im südlichen und westlichen Teil der Julischen Alpen oberhalb ca. 1700 m durch Neuschnee erhöht. Oberhalb ca. 1700 m BEACHTLICH, Stufe 3. Besonders gefährdet sind steile Hänge und windbelastete Stellen. Von steilen Hängen können einzelne Lawinen von schlecht haftendem Schnee abgehen, vor allem aber kann eine Lawine bereits bei geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Tiefer und anderswo in unseren Bergen ist die Gefahr meist GERING, Stufe 1, lediglich im östlichen Teil der Julischen Alpen oberhalb ca. 1700 m ist sie MODERAT, Stufe 2.



Schneelage

Bei den Niederschlägen ist die Schneefallgrenze auf 1300 bis 1700 m über dem Meer gestiegen. Im Südwesten der Julischen Alpen fiel seit Mittag oberhalb ca. 1600 m bis zu 50 cm Schnee, tiefer schmolz er. Anderswo in den Julischen Alpen sowie in den westlichen und mittleren Karawanken bis ca. 10 cm Neuschnee, weiter östlich noch weniger. Der Südwestwind hat Schnee in Verwehungen getrieben. Die Schneedecke ist weich und pulvrig, tiefer feucht.



Erwartete Wetterentwicklung

Heute bewölkt, vor allem in den westlichen und mittleren Julischen Alpen sowie gelegentlich auch in den westlichen Karawanken Niederschläge mit Schneefallgrenze zwischen 1300 und 1700 m. Deutlich weniger Niederschlag im Bereich der Kamnik-Savinja-Alpen, weiter östlich meist trocken. Morgen vormittags lassen die Niederschläge nach und hören vielerorts auf, nachmittags verstärken sie sich wieder und breiten sich abends sowie in der Nacht auf Sonntag nach Osten aus. Die Schneefallgrenze sinkt etwas und liegt in der Nacht auf Sonntag meist zwischen 800 und 1100 m. Sonntags vorübergehend etwas Aufklarung, im Westen jedoch rasch wieder Bewölkung. Nachmittags im Westen Neuausbruch von Niederschlägen, die sich nach Osten ausbreiten. Schneefallgrenze zunächst um 1000 m, in der Nacht auf Montag sinkend.



Tendenz Schneelage

Unterhalb der Schneefallgrenze setzt sich die Schneedecke weiter ab und taut, höher verdichtet sie sich allmählich, besonders im westlichen Teil unserer Berge. Bis Montagmorgen können in den Julischen Alpen oberhalb ca. 1300 m 40 bis ca. 70 cm Schnee fallen, in den westlichen und mittleren Karawanken sowie den Kamnik-Savinja-Alpen bis ca. 30 cm, weiter östlich deutlich weniger. Schon während des Schneefalls lösen sich von steilen Hängen zahlreiche kleine Lawinen sowie einzelne mittelgroße. Der Südwestwind bildet Verwehungen an Nord- und Ostseiten von Graten und Sätteln. Die Lawinengefahr steigt weiter überall außer in den östlichen Karawanken.



Nächste Ausgabe: Montag, 6. 2. 2017



Quelle: ARSO
         
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