Schützen wir den natürlichen Schatz: Was alles im Triglav-Nationalpark verboten ist...
Im vergangenen Jahr wurden im Gebiet des Triglav-Nationalparks 490 Maßnahmen wegen Verstößen gegen das Gesetz über den Triglav-Nationalpark und das Naturschutzgesetz verhängt. Wenn Sie in diesen wertvollen, aber empfindlichen Ökosystem aufbrechen, beachten Sie einfache Regeln, mit denen Sie zum Erhalt des slowenischen Stolzes beitragen.
Innerhalb des Triglav-Nationalparks leben nach aktuell bekannten Daten rund 7000 verschiedene Tierarten. Darunter sind die bekanntesten Gämse, Auerhahn, Felsenkiwi, Eichhörnchen, Fischotter, Steinadler, Marmorforelle, Alpenmolch, Alpen-Bachneunauge, Braunbär, Alpenchough, Zwergkauz ... Diese Vielfalt wird durch vielfältige klimatische Bedingungen, reliefbedingte Vielfalt, geologische Grundlage und Vielfalt der Habitate bedingt. Unter zahlreichen Pflanzen wachsen im Triglav-Nationalpark 19 endemische Pflanzenarten. Unter der Flora des Triglav-Nationalparks verdienen die Triglav-Rose, Zoissche Glockenblume, Triglav-Anemone, Alpenprimeln, Clusius-Enzian ein besonderes Platz, listen sie im Triglav-Nationalpark auf. Daher muss er erhalten bleiben, und auch Besucher dieses Gebiets können dazu beitragen.
Einflüsse auf den Umweltzustand im Triglav-Nationalpark sind natürlich vielfältig, vom Besucherdruck bis zum motorisierten Verkehr, nicht zu unterschätzen sind beispielsweise auch Klimaveränderungen, listen sie im Öffentlichen Institut Triglav-Nationalpark auf. Daher bemühen sie sich im Triglav-Nationalpark mit verschiedenen Aktivitäten, den günstigen Status von Arten und Habitattypen zu erhalten. So sind innerhalb des Parks 134 Ruhegebiete festgelegt, die etwa 10.000 Hektar Fläche einnehmen. Dies sind festgelegte Gebiete von außergewöhnlicher Bedeutung für den Schutz tierischer und pflanzlicher Arten sowie Habitattypen, auf denen Besuche (Gehen außerhalb befestigter und markierter Wege, Bergsteigen) und verschiedene Aktivitäten (Luftverkehr, Tourenski, Gleitsegelfliegen, Wilderei, Radfahren, Forstwirtschaft, Landwirtschaft) zeitlich und räumlich so angepasst sind, dass Störungen minimal sind, erklären sie.
Ruhegebiete sind auf Basis wichtiger Habitate für Gämsen, Standorte von Felsenkiwi und Auerhahn sowie Gebiete festgelegt, die für das Leben von Eichhörnchen, Steinadler und Marmorforelle wichtig sind. Neben den genannten Arten sind als Ruhegebiete auch die Moore auf der Pokljuka definiert. Die Regime in diesen Gebieten (bzw. Regeln) sind zwischen verschiedenen Stakeholdern abgestimmt, die in diesem Raum tätig sind, z. B. mit Grundbesitzern, verschiedenen Instituten und Organisationen im Bereich Naturschutz, Forstverwaltung, Bergbesuch und Ähnlichem, erklären sie.
Beachten Sie die Regeln
Vor Beginn der Sommersaison warnen im JZ TNP auch vor verantwortungsvollem Besuch des Triglav-Nationalparks, was in diesem Jahr besonders im Vordergrund steht, da wir das 100-jährige Jubiläum der Gründung des ersten Schutzgebiets begehen. Zu den häufigsten Verstößen in der Sommersaison gehören Baden in Hochgebirgsseen und Bächen, Campen in der Natur an nicht dafür vorgesehenen Stellen sowie Parken und Fahren in der natürlichen Umwelt. Naturschutzüberwacher des Triglav-Nationalparks werden Besucher informieren und auf angemessenes Verhalten hinweisen bzw. Bußgelder für Verstöße verhängen. Sie werden am häufigsten an jenen Punkten präsent sein, wo bisher die meisten Verstöße festgestellt wurden bzw. wo ihre Präsenz am nötigsten ist.
Die Mehrheit der Besucher des Triglav-Nationalparks hält sich ohnehin an Verhaltensregeln und Einschränkungen, deren Ziel der Erhalt der Natur und Kulturlandschaft ist, wie sie sonst im TNP feststellen. Sie verstehen, dass sie in eine besondere natürliche Umwelt und Kulturlandschaft eintreten, wo das Schutz-Ziel die Erhaltung für kommende Generationen ist. Im vergangenen Jahr wurden im Gebiet des Triglav-Nationalparks 490 Maßnahmen (im Vorjahr 506) wegen Verstößen gegen das Gesetz über den Triglav-Nationalpark und das Naturschutzgesetz verhängt.
Tipps für Besucher
Seien wir nicht störende Besucher.
Sie betreten eine empfindliche natürliche Welt. Ruhe und Stille sollen das Privileg der Bewohner und Besucher des Parks sein.
Nutzen Sie markierte Wege. Die empfindliche natürliche Umwelt erfordert einen aufmerksamen Besucher, daher ist Gehen außerhalb markierter Wege nicht empfehlenswert.
Das Entzünden von Feuern ist in der natürlichen Umwelt verboten. Ausnahmsweise erlaubt an speziell eingerichteten Stellen für landwirtschaftliche Zwecke und Waldschutz.
Der Einsatz von Drohnen ist in der natürlichen Umwelt ohne vorherige Genehmigung verboten.
Hochgebirgsseen und Bäche sind ein empfindlicher und vulnerabler Lebensraum, in dem Baden nicht gestattet ist. Baden ist auch für Hunde verboten.
Im Parkgebiet, in der natürlichen Umwelt, ist das Fahren, Anhalten und Parken mit Motorfahrzeugen verboten.
Im Parkgebiet, in der natürlichen Umwelt, ist das Radfahren verboten.
Zelten und Übernachten außerhalb dafür vorgesehener Stellen ist nicht gestattet. In den Hütten gibt es genügend Betten.
Campen und Übernachten außerhalb dafür vorgesehener Stellen ist nicht gestattet.
Hunde müssen im Parkgebiet in der natürlichen Umwelt an der Leine geführt werden.
Aus Gründen Ihrer eigenen Sicherheit und der des Hundes nähern Sie sich nicht dem Vieh auf Weiden. Hunde an der Leine führen.
Hochgebirgsseen und Bäche sind ein empfindlicher und vulnerabler Lebensraum, in dem Baden von Hunden nicht gestattet ist.
Quelle:
https://www.caszazemljo.si/trajnostno/zascitimo-naravni-biser-kaj-vse-je-prepovedano-v-triglavskem-narodnem-parku.html