Treffen der Gruppe für nachhaltige Entwicklung
20.03.2015
Treffen der Gruppe für nachhaltige Entwicklung mit Schwerpunkt auf dem Programm zur Bewirtschaftung der Natura-2000-Gebiete
Im Sitzungssaal des Alpenvereins Slowenien fand am Donnerstag, den 19. März 2015, das reguläre jährliche Treffen der Unterzeichnerinnen des
Abkommens über die Zusammenarbeit im Bereich nachhaltiger Entwicklung und bei gemeinsamen Bemühungen zum Schutz und
Erhalt der biologischen Vielfalt statt, das im November 2011 zwischen dem Alpenverein, Anglerverband, Jagdverband,
Tourismusverband, Imkerverband und Kynologischen Verband Sloweniens geschlossen wurde. Die Mitglieder der Gruppe für nachhaltige Entwicklung haben eine gemeinsame
Position zum Entwurf des Programms zur Bewirtschaftung der Natura-2000-Gebiete für den Zeitraum 2015–2020 erarbeitet und sich weiteren
Themen gewidmet.
Die Mitglieder der Gruppe für nachhaltige Entwicklung, die alle Aktivitäten in der Natur durchführen, haben sich mit der Unterzeichnung des Abkommens im November
2011 zur koordinierten Naturschutzmaßnahmen und zur Stärkung der Prinzipien nachhaltiger Entwicklung verpflichtet, da sie sich bewusst sind, dass sie durch
einvernehmliches Handeln und den Austausch erfolgreicher Praktiken bessere Ergebnisse im Betrieb der einzelnen Mitglieder erzielen können.
Inhalt des Treffens:
• Bericht vom vorherigen Treffen,
• Erarbeitung einer gemeinsamen Position zum Entwurf des Programms zur Bewirtschaftung der Natura-2000-Gebiete für den Zeitraum 2015–2020,
• Vorschlag gemeinsamer Aktivitäten zur Umsetzung des Abkommens über die Zusammenarbeit im Bereich nachhaltiger Entwicklung und bei
gemeinsamen Bemühungen zum Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt,
• Information über den Aktionsplan für Interventionsmaßnahmen aufgrund von Überschwemmungen,
• Beitritt zum Netzwerk der NGOs für Freizeit in der Natur – alle in die Natur.
Beim regulären jährlichen Treffen waren anwesend der Präsident des Alpenvereins Slowenien Bojan Rotovnik, der Generalsekretär
des Alpenvereins Slowenien Matej Planko, der Präsident des Anglerverbands Slowenien Dr. Miroslav Žaberl,
der Generalsekretär des Anglerverbands Slowenien Igor Miličić, der Präsident des Jagdverbands Slowenien Mag. Srečko Felix
Krope, der Direktor der Fachdienste des Jagdverbands Slowenien Srečko Žerjav, der Präsident des Tourismusverbands Slowenien
Peter Misja, der Präsident des Kynologischen Verbands Slowenien Egon Dolenc und die Sekretärin des Kynologischen Verbands Slowenien Lidija
Okleščen; Vertreter des Imkerverbands Slowenien fehlten zu Recht entschuldigt.
Die Gruppe für nachhaltige Entwicklung unterstützt die Annahme des Programms zur Bewirtschaftung der Natura-2000-Gebiete für den Zeitraum 2015–
2020, wobei eine klare Abgrenzung und realistische Umsetzung der vorgeschlagenen einschränkenden Maßnahmen erforderlich ist. Besondere
Aufmerksamkeit muss der Schulung und Bildung von Einzelpersonen sowie der Förderung von Natura 2000 in
der Öffentlichkeit gewidmet werden. Spezifische fachliche Anmerkungen aus ihrem Tätigkeitsbereich wird jedes Mitglied selbstständig an
das Ministerium weiterleiten, wobei alle ein noch stärkeres Einbeziehen von Nichtregierungsorganisationen in den Prozess der Erarbeitung solcher
Dokumente und ihrer Umsetzungsakte erwarten. Es ist auch notwendig, die Naturschutzaufsicht angemessen zu regeln, die bereits
im Naturschutzgesetz festgelegt ist, aber in der Praxis nur teilweise umgesetzt wird.
Führende Vertreter des Alpenvereins Slowenien, des Jagdverbands Slowenien, des Tourismusverbands Slowenien und des Kynologischen
Verbands Slowenien wurden über die Position des Anglerverbands Slowenien zur Problematik der Umsetzung des Aktionsplans
für Interventionsmaßnahmen aufgrund von Überschwemmungen informiert. Die genannten Organisationen sprechen sich nicht gegen Maßnahmen zur Erhöhung der Überschwemmungssicherheit
aus, sind jedoch besorgt, da Nichtregierungsorganisationen nicht zur Erarbeitung des Aktionsplans eingeladen wurden, und
erwarten, dass trotz der Dringlichkeit der Interventionsmaßnahmen bei der Umsetzung slowenisches und europäisches
Naturschutzrecht eingehalten wird.
Die übrigen Mitglieder haben sich dem Netzwerk der Nichtregierungsorganisationen für Freizeit in der Natur – alle in die Natur – angeschlossen, dessen Ziele
die koordinierte Entwicklung der Freizeit aus Sicht des Naturschutzes, die Zusammenarbeit bei gesundheitspräventiven Sportaktivitäten sind,
Vernetzung im Bereich der Einbindung spezieller Zielgruppen in den Sport und bessere Verknüpfung bei der
Bewirtschaftung der Sportinfrastruktur in der Natur.
Das nächste Treffen der Unterzeichnerinnen des Abkommens über die Zusammenarbeit im Bereich nachhaltiger Entwicklung und bei gemeinsamen
Bemühungen zum Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt, das voraussichtlich Anfang Mai stattfinden wird, wird der
Vorbereitung von Umsetzungsaktivitäten für die Einrichtung der Funktion des Beschützers der Rechte der Natur in Slowenien gewidmet sein.