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Neuigkeiten / Verhältnisse in den Bergen 3.1.2011

Verhältnisse in den Bergen 3.1.2011

3.01.2011
Seit dem letzten Bericht war das Wetter in den Bergen trocken. Es wurde wärmer, um die 0 Grad oder leicht darüber war es zeitweise bis in Höhen um 2000 m. Aber die Luft war trocken, daher hat sich die Schneedecke nicht wesentlich abgesetzt, außer an der Oberfläche auf sonnigen Hängen. Sie hat sich langsam umgewandelt. Im Hochgebirge über 2000 m und in Mulden blieb der Schnee an der Oberfläche unverwandelt. Am Samstag kühlte es wieder etwas ab und jetzt ist die Temperatur überall in den Bergen unter null.

In den Julischen Alpen sind bei 2500 m ca. 380 cm Schnee, bei 1500 m ca. 100 cm. Sonst in unseren Bergen bei 1500 m ca. 40 cm Schnee. Tiefer ist es deutlich weniger. Die Schneedecke ist meist mit einer Kruste bedeckt, die durch Wind entstanden ist, an sonnigen Hängen und tiefer auch durch Schmelze und Regen. Auf dieser Kruste liegt Trockenschnee, die Menge hängt von der Höhe und auch der geografischen Lage ab. An windexponierten Stellen ist dieser Trockenschnee stark ausgetragen, oft bis zur krustigen Unterlage.

Lawinengefahr im Hochgebirge 2. Stufe. Eine Lawine kann durch erhebliche Zusatzbelastung ausgelöst werden insbesondere an Stellen mit verhangenem Schnee und an steileren Hängen. Tiefer ist die Gefahr 1. Stufe. Vor allem an ausgetragenen Stellen und in tieferen Lagen Gleitgefahr.

Bis Mitte der Woche setzt sich trockenes und kaltes Wetter fort, der Zustand der Schneedecke ändert sich nicht.

Nächster Bericht erscheint am Mittwoch, 5. Januar.



Allgemeine Lawinengefahr ist mäßig, d.h. 2. Stufe auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala.



Quelle: ARSO
         
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