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Neuigkeiten / Vor Saisonbeginn Streit in der Gemeinde Bohinj

Vor Saisonbeginn Streit in der Gemeinde Bohinj

21.05.2025
Vor Beginn der Touristsaison ist es in der Gemeinde Bohinj wegen Parkplätzen für Touristen zu einem Streit gekommen.

Die Gemeinde Bohinj hält auch in diesem Jahr am „Entfernen der Blechbüchsen“ vom Bohinjsee fest, doch die Ortsgemeinde Stara Fužina wird trotz Verbote in der Saison das Parkplatz wieder öffnen, da sie meinen, damit den vollständigen Verkehrschaos im Touristenmittelpunkt zu verhindern.

Die Gemeinde Bohinj bemüht sich seit Jahren darum, Autos aus der Nähe des Bohinjsees zu verbannen. Deshalb hat sie letztes Jahr größere Parkplätze geschlossen und wird auch in diesem Jahr dabei bleiben. In der Hauptsaison wird jedoch auch in diesem Jahr das Parkplatz, das von der Ortsgemeinde Stara Fužina verwaltet wird, geöffnet sein. Die Gemeinde wirft ihr vor, die neuen Verkehrsvorgaben nicht zu beachten, in der Ortsgemeinde behaupten sie, damit den Chaos zu mildern, der am Höhepunkt der Saison in diesem Gebiet durch Parkplatzmangel entsteht. Die KS Stara Fužina verdient damit etwa 400 Tausend Euro durch Parkgebühren und Maut, woran sich Vorwürfe knüpften, dass dies illegal sei, sagt Präsident der KS Stara Fužina Bojan Traven.

„Natürlich halten diese Argumente absolut nicht stand, Recht und Gesetz stehen auf unserer Seite. Das ist nicht mit dem Ziel geschehen, die nachhaltige Mobilität zu verbessern, sondern rein politisch. Deshalb kann diese Geschichte nicht enden und wird nicht enden,“ ist Traven überzeugt. Deshalb werden sie auch in diesem Jahr am Höhepunkt der Saison das Parkplatz öffnen, das in den Raumordnungsakten als gelegentliches Parkplatz für große Veranstaltungen definiert ist. So werden sie nach Worten des Präsidenten den Tourismus in diesem Gebiet retten und auch den Verkehrschaos, der jedes Sommer entsteht.

In Bohinj fehlen 600 Parkplätze
Der Bohinj-Bürgermeister Jože Sodja ist überzeugt, dass dies kein Grund sein darf, die eigenen Vorgaben zu missachten. „Sie sagen, sie retten Bohinj vor Gedränge. Einerseits ist das wahr, andererseits haben wir uns als Gemeinde zur nachhaltigen Mobilität verpflichtet,“ ist er überzeugt. Der Direktor des Bohinj-Tourismus Klemen Langus möchte den Streit nicht kommentieren, aber es ist eine Tatsache, sagt er, dass sie sich in Bohinj zur nachhaltigen Mobilität verpflichtet haben, andererseits ist es auch eine Tatsache, dass die Nachhaltigkeitsgeschichte Zeit und Investitionen braucht.

Klar ist, dass in Bohinj nach einigen Daten bis zu 600 Parkplätze fehlen, aber Bürgermeister Sodja steht fest zum Ziel „Autos vom See wegräumen“. Bevor sie handeln, müssen sie in Bohinj warten, bis der Staat den geänderten Gemeinderäumlichen Plan genehmigt. Bis dahin können die Inspektoren nicht eingreifen, sagen sie.

Die Gemeinde ist sich bewusst, dass das Netz der nachhaltigen Mobilität, das sie mit neuen entfernten Parkplätzen und öffentlichen Verkehrsmitteln beharrlich ausbaut, noch einige Herausforderungen hat, dringend ist auch ein entschiedenerer Schritt zur Errichtung eines Parkhauses. Ohne das werden die Sommer in Bohinj nur noch verkehrsmäßiger unhaltbar.

Quelle: https://www.rtvslo.si/zabava-in-slog/ture-avanture/pred-zacetkom-turisticne-sezone-so-se-v-obcini-bohinj-sprli-zaradi-parkirisc-za-turiste/745891
         
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