Der Wanderweg, der von Uskovnica oder von Rudno Polje über Gornja Planina Tosc zum Vodnikov dom auf Velem Polje führt, ist auf dem Abschnitt Gornja Planina Tosc - Na Zagonu WIEDER OFFEN.
Ablauf der Ereignisse auf dem Wanderweg (nach Aufzeichnung der Verwaltung für Schutz und Rettung Sloweniens)
Um 5:46 Uhr meldete ein Wanderer auf der Notrufnummer (SOS 112), dass auf dem Wanderweg vor dem Vodnikov dom auf Velem Polje ein aktiver Erdrutsch ein nicht explodiertes Sprengmittel freigelegt hat. Das Sprengmittel befand sich auf einem schmalen Übergang des Weges, den Wanderer regelmäßig nutzen, da es auf diesem Abschnitt keinen anderen sicheren Weg gibt. Das operative Kommunikationszentrum der Polizei informierte den Alpenverein Sloweniens über den Vorfall, der seine Mitglieder informierte und die Information auf seiner Website veröffentlichte.
Ein Hubschrauber der Polizeifliegerstaffel flog an und brachte zwei Polizisten an den Fundort, die den Fundort sicherten und den gefährlichen Abschnitt des Weges sperrten. Danach transportierte der Hubschrauber von Pokljuka einen Angehörigen der Staatlichen Einheit für Schutz vor nicht explodierten Sprengmitteln (NUS) und einen Bergretter von GRS Bohinj zum Fundort, der für einen sicheren Abstieg sorgte. Die gefundene jugoslawische 75-mm-Artilleriegranate wurde nach Verfahren für den Transport vorbereitet, gesichert und in einem speziellen Beutel zum Steinbruch bei Rudno Polje getragen. Während des Transports untersuchten Angehörige der Slowenischen Armee mit einem Diensthund das Steinbruchgebiet und rieten den Anwesenden zum Rückzug wegen Explosionsgefahr. Angehörige der Staatlichen Einheit für Schutz vor NUS, Bergretter von GRS Bohinj und Angehörige der Slowenischen Armee sicherten das breitere Steinbruchgebiet und zerstörten die gefährliche Artilleriegranate durch eine kontrollierte Explosion sicher.
Die Verwaltung für Schutz und Rettung rät, bei Fund eines nicht explodierten Sprengmittels den Meldezentrum so schnell wie möglich unter der Telefonnummer 112 oder die Polizei unter 113 zu informieren.
Geben Sie dabei so viele Daten wie möglich über den Fundort und das Objekt weiter. Wenn Umstände es erlauben, fotografieren Sie den Fund mit einem Mobiltelefon und senden Sie es dem Bediener im Rufzentrum.
Beim Anruf unter 112 oder 113 geben Sie Daten an, wer anruft, Fundort, um welches Objekt es sich handelt mit Beschreibung und ob Menschen und Tiere gefährdet sind.
Den Fundort sichern, das Objekt auf keinen Fall berühren, nicht verschieben oder zerlegen. Den Ort, an dem sich das gefährliche Objekt befindet, über denselben Weg verlassen, auf dem Sie gekommen sind.
Quelle:
https://www.pzs.si/novice.php?pid=16355