Im Öffentlichen Institut Triglavski narodni park weisen wir darauf hin, dass das Füttern von wildlebenden Tieren weder für Menschen noch für Tiere gut ist; für letztere ist Art und Menge solcher Nahrung in mehrfacher Hinsicht schädlich.
Der Triglavski narodni park ist für viele auch wegen der wildlebenden Tiere einen Besuch wert, die ein Besucher mit aufmerksamem Auge und etwas Glück in der Natur beobachten kann. Im Öffentlichen Institut Triglavski narodni park (JZ TNP) weisen wir zugleich darauf hin, dass sich das Näherkommen an wildlebende Tiere gefährlich gestalten kann und das Füttern solcher Tiere, auch wenn gut gemeint, mehr Schaden als Nutzen stiften kann.
Wildlebende Tiere sind nämlich an das Leben in der Natur angepasst, wozu auch die eigenständige Nahrungssuche gehört. Ihr Verdauungssystem ist an die natürlichen Bedingungen angepasst, in denen sie leben, und zwar sowohl nach Art und Menge der Nahrung als auch nach den Ernährungsmerkmalen der jeweiligen Tierart je nach Jahreszeit.
Gefährlicher Verlust der Angst der Tiere vor der Nähe des Menschen
Art und Menge der Nahrung, die die Tiere gelegentlich (oder bei mehr Besuchern sogar regelmäßig) von Menschen erhalten, ist für sie in mehrfacher Hinsicht schädlich, da sie den natürlichen Zustand sowohl der Verdauungsprozesse als auch der Gewohnheiten des einzelnen Tieres beeinflusst. Sie kann die angeborene Angst vor dem Menschen verlieren und ihr Verhalten an die Beschaffung von Nahrung aus mit dem Menschen verbundenen Quellen anpassen. Solches Verhalten erhöht die Wahrscheinlichkeit direkter Kontakte mit Menschen und das Entstehen gefährlicher Situationen.
Eine scheinbar angenehme Begegnung auf kurze Distanz mit einem wildlebenden Tier kann somit mit körperlichen Verletzungen oder einer Erkrankung des Menschen enden. Das Verhalten wilder Tiere, die sich grundsätzlich dem Kontakt mit Menschen entziehen, ist unvorhersehbar und kann rasch in aufdringliches oder sogar aggressives Verhalten übergehen, wie Schläge, Bisse, Kratzer und Ähnliches. Wilde Tiere können auch Krankheiten und Parasiten übertragen, die auch dem Menschen schaden, wie etwa Tollwut.
Schädlichkeit menschlicher Nahrung und Veränderung der Gewohnheiten für Tiere
Für das einzelne Tier ist die Veränderung der Gewohnheiten ebenfalls schädlich. Ein Tier, das daran gewöhnt ist, Nahrung auf einfache Weise vom Menschen zu erhalten, hört nach und nach auf, Nahrungsquellen in der Natur zu suchen. Nach Zusammensetzung und Zubereitungsweise ist menschliche Nahrung auch völlig unvergleichbar mit jener, mit der sich das Tier in der natürlichen Umgebung ernährt, daher schadet sie dem Gesundheitszustand und der Vitalität des Tieres und kann zu Krankheit oder sogar zum Tod führen. Der Verlust der Angst vor dem Menschen kann aufgrund der Risiken für Konfliktsituationen zu Entscheidungen der zuständigen Inspektionsdienste über das Einfangen des Tieres führen. Das Füttern wildlebender Tiere kann auch eine Strafe für Sie nach sich ziehen.
Quelle:
https://www.tnp.si/sl/javni-zavod/medijsko-sredisce/novice/novica/397/prostozivece-zivali-si-v-naravi-same-poiscejo-hrano.html