____________________
Liste (fortlaufend aktualisiert, aber noch ungeordnet):
-Amariana
-Bavški Grintavec
-Bistriška špica (Feistritzerpitze)
-Blažčeva skala
-Borovje
-Borovski vrh (Žehtar)
-Brana
-Brinica
-Celovška špica
-Cima Tuisti
-Debela Griža
-Debeli vrh (nad Topolami)
-Dom na Govejku (Kreuz in der Nähe des Hauses)
-Donačka gora
-Dve špici
-Goli vrh (Cemarovnik)
-Goli vrh / KSA
-Gradišče (nad Višnjo goro)
-Gradišče nad Žažarjem
-Gradiška tura
-Grlovec (Ferlacher horn)
-Grmada nad Celjem
-Hajnžev Praprotnik / Zeller Prapotnik
-Hom pri Bledu
-Hudičev boršt na Zaplati
-Jelovec (blizu Laneža)
-Jeterbenk
-Kamniti lovec
-Kavčič (Kraški rob)
-Kepa
-Kobilja glava
-Kogel (Zgornji Špeh)
-Komnica
-Kopa
-Koprivnjak
-Koreno nad Horjulom
-Košutnikov turn
-Kovk
-Kozjak (Ovčji vrh)
-Kraguljc
-Kravji vrh
-Kresišče
-Krim (pod vrhom)
-Križevnik
-Krnčica
-Krnička gora
-Krniška glavica (Jof di Sompdogna)
-Kucelj na Čavnu
-Kucer (Cuzzer)
-Kučar (Bela krajina)
-Kugelč / PHL
-Kup
-Lanež/Lanis
-Lipnik (Kraški rob)
-Lipnik (Monte Schenone)
-Lopič / Monte Plauris
-Lisec (Liška gora)
-Macesnovec
-Macna
-Mačenski vrh
-Mali Kanin
-Mali Karman
-Mali vrh (Malwuerch)
-Mangart
-Markova glava (razgledna stena)
-Mehovski hrib
-Mejnik
-Montaž / Jôf di Montasio
-Monte Jama
-Mrzla gora
-Mrzli Vrh nad planino Pretovč
-Navrše (ob poti nad izvirom Hublja)
-Nemške glave
-Obel kamen (Olševa)
-Obli vrh
-Ogradi
-Ojstra / Oistra
-Ojstrc (Obir, Hochobir)
-Ojstrnik (Osternig)
-Ostra peč
-Ostri vrh (nad Vip. dolino)
-Palec
-Pečna reber
-Podgorski vrh (Monte Nebria)
-Podrta gora nad Ajdovščino
-Poldašnja špica
-Polinik
-Potoški Stol
-Pri Angelčku" na Gobavici
-Pristovški storžič
-Psinski vrh
-Rajna peč
-Rjavca
-Rogatec
-Setiče
-Sinji vrh
-Skalnica
-Skutnik (Monte Guarda)
-Slamarov breg (Evh. križ v Trdkovi)
-Spodnji plot
-Srednji Pipar
-Srednji vrh (KSA)
-Stara gora (Altberg)
-Stol
-Storžek (Vellacherturm)
-Storžič
-Strma peč (dva Marijina kipca)
-Suhi vrh
-Sv. Ahac / GNS
-Sv. Jakob nad Preddvorom
-Sv. Lovrenc (Banjšice)
-Sv. Socerb nad Podrago
-Svačica
-Sveti Pavel (nad Ročinjem)
-Široka peč
-Škavnica
-Škrlatica
-Šober
-Špečk
-Šumahov vrh
-Topica / Topitza
-Trupejevo poldne
-Uršlja gora
-Vajnež
-Velika Bavha
-Veliki Karman
-Veliki Nabojs (Monte Nabois grande)
-Veliki rob
-Veliki Selišnik
-Veliki Zvoh
-Velki školj (nad Vip. dolino)
-Veliki Špiček (Bizeljsko)
-Veronjak
-Visoka peč
-Visoki Kanin
-Visoki Mavrinc
-Visoki Pipar
-Viš
-Vodnikov razglednik
-Vrh Dunje
-Vzhodni Jelenček
-Vzhodni vrh Muzcev
-Zajavor
-Zelenjak
-Žerjavov Praprotnik
-Žingarica
-Žrd
(ergänzen...)
PS: Im Voraus vielen Dank allen für guten Willen und Zusammenarbeit sowie "Glückliches 2023!"
______________________
Reflexion des Mitarbeiters des Redaktionsausschusses von Planinski vestnik, Marjan Bradeško über das Kreuz auf dem Berg.
Kreuz am Weg zum Berg
"Es stand dort, verbogen, gebrochen, morsch, eigentlich hing es halb, mit einem Arm lehnte es sich an eine mächtige Buche. Die Farben, vom Regen ausgebleicht, hielten sich kaum am geschnitzten hölzernen Christus. Über der Kirche des heiligen Lenart, in einer verborgenen Ecke zwischen Lepenatka und Rogac, an einem düsteren Wintertag, als im tiefen Schnee noch der Bach dröhnte. Doch ich freute mich darüber vielleicht mehr als über zahlreiche glänzende, feste und mächtige Kreuze auf den höchsten Gipfeln. Denn es stand dort am Weg, am Weg der Prüfungen, am Weg, der Hoffnung war, wie jeder Weg, aber doch anders. Es hatte kein Ziel auf dem Gipfel, der Weg selbst war das Ziel, eigentlich zeichnete sich das Ziel auf ihm erst langsam ab, damals war es noch fern, jenseits dieses Weges. Deshalb bedeutete mir jenes bescheidene hölzerne Kreuz dort im nebligen Wald so viel. Weil ich durch es plötzlich alle Hoffnungen der vielen spürte, die in Jahrzehnten davor gestanden hatten, auf dem Weg hinauf, beim Rückweg hinunter, vielleicht bei der Arbeit im Wald, beim Mähen auf dem nahen Heufeld. Und vielleicht wurden sie erhört, wer weiß. Weil ich auch meine Hoffnung davor legte, unabhängig davon, dass sein äußeres Erscheinungsbild keine Hoffnung weckte. Aber es war ein Kreuz. Wie auch immer es war. Und es war am Weg. Solange man auf dem Weg ist, gibt es Hoffnung.
Deshalb freue ich mich auf Wegen in den Bergen vielleicht am meisten über die Wegekreuze, weil ich weiß, dass der Weg noch vor mir liegt, weil ich Hoffnung, Sehnsucht trage, weil ich fühle, dass mich noch viel erwartet. Überraschungen, Geheimnisse, die jeder Weg enthüllt, Schönheiten, die sich in Stunden des Gehens öffnen, Überlegungen, ja, manchmal auch Gebet. Jeder Weg ist eine Art Pilgerfahrt. Und wie wir von Markierung zu Markierung gehen, gehen wir auch von Zeichen zu Zeichen. Wo mich oben ein Kreuz erwartet, ist das zuerst Zeichen eines kleinen Sieges, persönlichen, bescheidenen - nichts im Vergleich zum Sieg Christi über den Tod. Aber doch etwas, auf das ich stolz bin.
Ich freue mich an Kreuzen auch nach ihrem äußeren Erscheinungsbild. Metallene, hölzerne, große und kleine, in Eis eingelassene, mit Zuckerschaum des Reifs bestreute, schaurig summende im nahenden Gewitter, klappernde im Peitschen des Sturms ... erwarten mich Kreuze in den Bergen. Der Mensch hat seit jeher die Gipfel markiert. Sie waren heiliger Raum, und für den Bergsteiger, gläubig oder nicht, ist der Gipfel eine Art Heiligtum. Es ist Raum stiller Bewunderung der Schöpfung, Raum der Freude, Dank für die Kraft, die den Menschen auf den Gipfel brachte, Ort der Hoffnung, sich dorthin wieder zu erheben, Ort der Sehnsucht, die Horizonte zu erreichen, die ringsum wimmeln. Und ein Kreuz auf dem Gipfel? Für den Gläubigen Mahnung, dass ohne Mühe, auch Leid, verschütteten Schweiß kein Auferstehen gibt, keine Freude des Osterns. Der Weg auf den Berg ist oft wirklich ein solcher kleiner, irdischer Kreuzweg. Freiwillig. Wie Christus, hingegeben dem Willen des Vaters, die Last des Kreuzes aufnahm, so entscheiden auch wir uns und gehen. Auch wenn wir wissen, dass es nicht leicht sein wird.
Aber jedem, der den Gipfel erreicht, ist das Kreuz darauf frohes Zeichen, dass das Ziel erreicht ist. Eigentlich einen Zwischenpunkt auf dem Weg. Denn jenseits des Berges gibt es noch so viel Schönes. Wie Jesus durch das Kreuz seine Pilgerfahrt in den Himmel fortsetzte, so hoffen auch wir, dass unser Weg einst so sein wird. Aber dort auf dem Berg, auf dem Gipfel, verabschiedet sich dann jeder Bergsteiger vom Kreuz, vom Gipfel, und in Hoffnung auf glückliche Rückkehr beginnt den Abstieg ins Tal. Das Kreuz aber steht auf dem Berg wie zuvor. Ewig, wie der ewige Berg. Zeichen am Weg, das den Bergsteiger leitet - zum nächsten Weg."