Europäische Hornisse (Vespa crabro)
Im Berg-Ökosystem spielt die Europäische Hornisse (Vespa crabro) eine außergewöhnlich nützliche Rolle als natürlicher Regulator, da sie Käfer, Fliegen und verschiedene Schädlinge jagt. Ihre Präsenz in der Natur ist tatsächlich ein Zeichen für eine gesunde Waldumgebung, in der mächtige Bäume genügend Hohlräume für ihr Wohnen bieten. Begegnungen mit ihr in unseren Hügeln sind somit Teil des reichen Naturerlebnisses, das wir besuchen und respektieren, obwohl ihr tiefes Summen bei Wanderern manchmal etwas Furcht weckt.
Diese mächtige Insektenart begegnen Wanderer oft an Waldrändern, in der Nähe alter Bäume oder sogar bei Berghütten. Von gewöhnlichen Wespen unterscheidet man sie schnell an ihrer Größe und der rötlich-braunen Färbung am Kopf und Brustkorb, während der Hinterleib deutlich gelb-schwarz bleibt. Trotz ihres imposanten Aussehens ist die Hornisse tatsächlich viel weniger aggressiv als ihre kleineren Verwandten und vermeidet lieber direkten Kontakt mit Menschen.
Obwohl ihr Stich schmerzhaft ist, greift die Hornisse nur an, wenn sie sich direkt bedroht fühlt oder Menschen sich ihrem Nest zu sehr nähern. Wanderer können sie daher völlig ruhig bei ihrer Arbeit beobachten, da unser Imbiss sie normalerweise gar nicht interessiert. Sie baut ihre Nester gerne in ruhigen Ecken oder Hohlräumen, wo sie sicher ihren Nachwuchs großzieht und für das Gleichgewicht in der Umgebung sorgt, die Wanderer so gerne erkunden.
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