Fasan (Phasianus colchicus)
Der Fasan gilt als einer der bekanntesten Vögel unserer Felder und Waldränder. Wanderer beobachten ihn oft am Fuße der Hügel oder auf sonnigen Hängen, wo er sich gerne in niedrigem Gebüsch aufhält. Obwohl er aus Asien stammt, hat er sich in unserer Umgebung vollständig eingelebt.
Männchen und Weibchen unterscheiden sich stark voneinander. Das Männchen ist außergewöhnlich bunt und hat einen glänzenden kupferfarbenen Körper mit schwarzen Flecken. Sein Kopf ist metallisch grün mit charakteristischen roten Stellen nackter Haut um die Augen, und sein langer Schwanz verleiht ihm ein elegantes Aussehen. Das Weibchen ist hingegen viel weniger auffällig. Sein Gefieder ist schützend grau-braun, was es ihm ermöglicht, sich in hohem Gras oder Gebüsch vollständig vor Raubtieren zu verstecken.
Der Vogel hält sich am liebsten dort auf, wo landwirtschaftliche Flächen, Gebüsch und Waldränder ineinander übergehen. In hügeligen Gebieten hält er sich hauptsächlich in niedrigeren Lagen auf. Er ernährt sich von Samen, Früchten und grünen Pflanzenteilen, gelegentlich frisst er auch ein Insekt oder ein anderes kleines Wirbelloses.
Der Fasan ist bekannt dafür, lieber zu laufen als zu fliegen. Wenn ein Wanderer ihn in der Nähe des Pfades überrascht, explodiert er meist plötzlich niedrig über dem Boden. Dieser Start wird von lautem und schnellem Flügelschlagen begleitet, das viele Spaziergänger ehrlich erschreckt. Männchen melden sich besonders im Frühling mit einem heiseren und lauten Ruf, gefolgt von schnellem Flügelschlagen gegen den Körper.
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