Beschreibung:
© CLAUDIO MORTINI*
Turin ist wie seine Mole, elegant, einfallsreich, schwer fassbar.
Turin war: vom kleinen Dorf, bewohnt von taurinischen Stämmen, bis zu seiner kurzen Episode als Hauptstadt des italienischen Königreichs. In den Cafés, wo noch Liköre einer alten alpenländischen Tradition zu finden sind, ist Turin noch die Stadt der Savoier, in dieser Wärme, die nach Schokolade duftet, ist alles wie damals. Und während der Nebel sich auflöst, als würde er vom ruhig fließenden Po, umgeben von weiten Parks, aufgesaugt, erscheinen die Vorortviertel, einst von Fiat-Arbeitern bewohnt, als hätten sie nie existiert. Autos, Ampeln, Straßenbahnlinien, Pariser Stil Dachböden erscheinen; der Verkehr nimmt wieder zu. Turin wird wieder zur Industriemetropole, die erste in Italien, die einzige für lange Zeit. Aber vermischt mit den Smogpartikeln, die die Luft verschmutzen, existiert weiterhin diese seltsame und schwer fassbare Atmosphäre, reich an Eleganz und voller Unternehmergeist, die dieser ruhig wirkenden Stadt einen überraschenden Charme verleiht.
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Videolänge: 04:33