Beschreibung:
21-05-2021: Meduno: Vor dem Tunneleingang kann man das Auto abstellen, um die stillgelegte Straße zu Fuß zu gehen, die uns zur Besichtigung der Colvera-Schlucht (Buso del Colvera) und der senkrechten Wände führt, an denen mehrere Routen des Klettergartens eröffnet wurden. Um die Zeit zu verkürzen, nach dem Ausgang des zweiten Tunnels scharf links abbiegen und vor der Brücke parken (408 m). Nach wenigen Metern rechts abbiegen entlang der Piste, die dem Bach folgt, bis zur Mündung der Colvera di Jouf in die Colvera di Raut. Die Schlucht verengt sich bei einer Felsbank, wo auch die Piste schmaler und unebener wird. Nun entfernt man sich vom Hauptflussbett und steigt mäßig in den Wald an den nördlichen Hängen des Monte Jouf hinauf. Bei einem alten verfallenen Gebäude findet man links die Abzweigung zum Landri Scur. Nach Vorbeigehen an einem schönen Felsbogen erreicht man eine Art natürliches Amphitheater mit einer Reihe von in den Fels gehauenen Gewölben. Zurück bei der Ruine fährt man die Piste ca. 200 m fort bis zum Ende der Straße. Ein Schild weist links den Weg zum Landri Viert hin, einen Ort, den man mit einer kleinen Runde erkunden kann. Abstieg ins Bachbett, nach einer kleinen Engstelle führt die Spur zu einer großen Höhle mit großem karsverformtem Bogengewölbe. Der Pfad setzt auf der anderen Seite des Baches fort und steigt zwischen großen moosbedeckten Blöcken auf. Höher oben passiert man den Eingang einer kleinen wasserpolierten Schlucht, die einen kurzen Besuch verdient, um interessante Erosionskessel aus der Nähe zu betrachten. Man kann dem Verlauf der kleinen Schlucht wenige Meter folgen bis zu einer glatten Wand, über die der Rückpfad führt. Die Runde geht weiter über einen kleinen Erdrutsch und erreicht den Rand, der die Schlucht rechts begrenzt. Hier kehrt man um und steigt in wenigen Minuten angenehm zur Piste ab, oberhalb der zuvor besuchten kleinen Schlucht vorbei. Zurück zur Ruine (neben der die Ankunfts-Variante liegt). Hier entscheidet man sich für die Variante zu Baffui, in Buffui bei einer Votivnische der Madonna fällt das Schild zum Sentiero dei Landris auf. Abstieg auf einer breiten gestuften Mulde, die an ein großes Ruinengebäude streift. Das Haus lohnt einen Besuch. Es ist geräumig, die Holzpérgolen teilweise eingestürzt, aber man kann in die unteren Etagen schauen, die Ställe und Küchen umfassen. Der Pfad steigt weiter ab, links an einer Fichtengruppe entlang, dann folgen Reihen trockener Steinmauern mit Heide, quer durch einen Nebenbach und bald das Bett der Colvera di Jouf. Noch wenige Meter zum tiefsten Punkt, dann kurzer Anstieg zurück zur erwähnten Ruine. Weiter zum Brücke und Aufstieg nach Borgo Fornasatte, dann Rückkehr zum Ausgangspunkt.
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Videolänge: 21:08